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Medizin

Beiträge zum Thema: Stent

Mai 2017

Multimodale Sekundär-Prävention zur kardiovaskulären Risiko-Reduzierung

Multimodale Sekundär-Prävention zur kardiovaskulären Risiko-Reduzierung
© Robert Kneschke / Fotolia.com

„Trotz interventioneller Versorgung mit medikamentenbeschichteten Stents sind auch in der modernen Zeit Patienten nach einem Infarkt nicht geheilt, denn ihre Grunderkrankung Arteriosklerose bleibt weiterhin bestehen“, so die einführenden Worte von Prof. Dr. Andreas Schäfer, Hannover, beim „5. Forum: Die Hausarztpraxis im Fokus“. Schaut man auf die Ergebnisse von großen populationsbasierte Studien, wird deutlich, dass diese Problematik seit Jahren besteht. 4 Jahre nach einem Acute Coronary Syndrome(ACS)-Ereignis versterben heute noch 39% der...

Reisen trotz Stent oder Bypass? Nuklearmedizinische Untersuchung gibt Aufschluss

Die Urlaubszeit steht bevor. Herzkranke Menschen mit Bypass oder Stent fragen sich, ob sie für die geplante Reise fit genug sind. Können Hausarzt oder Kardiologe diese Frage nicht sicher beantworten, schafft eine Myokardszintigraphie Gewissheit: Zeigt die nuklearmedizinische Untersuchung keine Durchblutungsstörung des Herzens, ist ein drohender Herzinfarkt mit 99%iger Sicherheit für die nächsten 5 Jahre ausgeschlossen – Kreuzfahrt oder Flugreise können unbeschwert angetreten werden. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e. V (BDN) hin.

Thrombektomie beim Verschluss großer Hirnarterien

Beim Schlaganfall zählt jede Minute. Denn je mehr Zeit zwischen den ersten Symptomen und der Therapieeinleitung vergeht, desto größer ist das Risiko, dass der Patient bleibende Schäden erleidet, im schlimmsten Falle sogar stirbt (1). Jede Stunde Therapieverzögerung bedeutet für den Patienten eine beschleunigte Alterung von 3,6 Jahren (2). Die Behandlung sollte immer in einer von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft zertifizierten Stroke Unit erfolgen. In Deutschland gibt es zirka 300 solcher spezialisierten Zentren für Schlaganfallpatienten (3). Etwa...

Zelltherapie nach Herzinfarkt enttäuscht Erwartungen

Patienten mit großem Herzinfarkt haben ein unverändert hohes Risiko, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln. Basierend auf der 2004 erfolgreich abgeschlossenen BOOST-Studie (Bone marrow transfer to enhance ST-elevation infarct regeneration) veröffentlichten Forscher nun die Ergebnisse der Folgestudie BOOST-2. In beiden Studien behandelten die Ärzte Patienten mit großem Herzinfarkt in der ersten Woche nach dem Ereignis mit eigenen Knochenmarkzellen. Die Zellen wurden dabei in die wiedereröffnete Herzkranzarterie und damit direkt ins Infarktgebiet infundiert. Die...

Stent oder Bypass bei verengten Herzkranzgefäßen: Studie vergleicht Lebensqualität

Die Entscheidung, ob bei einer schwerwiegenden Verengung von Herzkranzgefäßen eine Bypass-Operation oder eine Katheter-Intervention mit Implantation eines medikamentenbeschichteten Stents die bessere Therapieoption ist, muss nach der individuellen Patientenkonstellation beurteilt werden. Bei sehr komplexen Gefäßerkrankungen schneidet die Bypass-OP besser ab, was Angina pectoris-Symptome betrifft, zeigt eine neue Studie.  

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