Sonntag, 27. September 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Studie

September 2020

Rheumatherapie in Corona-Zeiten: DGRh aktualisiert ihre Behandlungsempfehlungen

Rheumatherapie in Corona-Zeiten: DGRh aktualisiert ihre Behandlungsempfehlungen
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Bereits früh im Verlauf der Corona-Pandemie hat sich die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) mit Verhaltens- und Therapieempfehlungen an Rheumapatienten und deren behandelnde Ärzte gewandt. Während die ersten Empfehlungen sich oft noch auf allgemeine Erkenntnisse zur Infektanfälligkeit von Rheumapatienten stützen mussten, liegen inzwischen Fallberichte, Registerdaten und erste Studien vor, die detailliertere Aussagen zu den Erkrankungsrisiken dieser Patientengruppe erlauben. Die neuen Erkenntnisse haben nun Eingang in eine aktualisierte Fassung...

Multiple Sklerose: Langzeitwirksamkeit und Sicherheit von Teriflunomid bestätigt

Multiple Sklerose: Langzeitwirksamkeit und Sicherheit von Teriflunomid bestätigt
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Der Immunmodulator Teriflunomid (Aubagio®) besitzt eine gute und konsistent anhaltende klinische Langzeitwirksamkeit über bis zu 6,3 Jahre bei Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS). Dies dokumentiert eine aktuelle Zwischenauswertung der TOWER-Extensionsstudie (1), einer offenen Verlängerungsstudie der doppelblinden, placebokontrollierten Phase-III-Studie TOWER (n=1.165) (2). Die Daten wurden aktuell in der Zeitschrift „Multiple Sclerosis and Related Disorders“ publiziert (1).

pAVK: Rivaroxaban + Acetylsalicylsäure senkt kardiovaskuläre Risiken

pAVK: Rivaroxaban + Acetylsalicylsäure senkt kardiovaskuläre Risiken
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Analysen der Daten aus VOYAGER PAD liefern zusätzliche Informationen zur Wirksamkeit von Rivaroxaban  (Xarelto®) bei Patienten mit symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit nach Revaskularisation. Die beiden Analysen untersuchten die Wirksamkeit der vaskulären Dosis Rivaroxaban + Acetylsalicylsäure zum einen in Hinblick auf das kardiovaskuläre Risiko und auf Extremitätenereignisse bei Patienten mit pAVK mit und ohne begleitende koronare Herzkrankheit und zum anderen in Hinblick auf die Reduzierung akuter...

Rheumatische Erkrankungen: Ultraschall erleichtert Diagnostik

Den Zustand von Gelenken und größeren Gefäßen beurteilen Rheumatologen bei Menschen mit Rheuma zunehmend mit modernen Ultraschallgeräten: Während ihr Einsatz zunächst nur auf kleine Gelenke und die Psoriasis-Arthritis beschränkt war, lassen sich damit inzwischen auch große Gelenke und Blutgefäße untersuchen. Die Ergebnisse dieser Ultraschalluntersuchungen fließen in Scores zur Beurteilung der Krankheitsaktivität ein. Ermöglicht wurde dies maßgeblich durch wissenschaftliche Studien von Privatdozent Dr. med....

Narkolepsie und obstruktive Schlafapnoe: Solriamfetol verbessert Exzessive Tagesschläfrigkeit

Mit Solriamfetol (Sunosi®) ist seit Mai 2020 ein neues Medikament zur Verbesserung der Wachheit und Reduzierung der Exzessiven Tagesschläfrigkeit (Excessive Daytime Sleepiness, EDS) bei Erwachsenen mit Narkolepsie (mit oder ohne Kataplexie) oder obstruktiver Schlafapnoe (Obstructive Sleep Apnea, OSA) verfügbar. Voraussetzung für die Therapie mit Solriamfetol bei einer OSA ist, dass die EDS durch die primäre Therapie der OSA, beispielsweise durch kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (Continuous Positive Airway Pressure, CPAP), nicht ausreichend...

Spinale Muskelatrophie: Real-World-Daten zu Onasemnogen-Abeparvovec

Mit Onasemnogen-Abeparvovec (Zolgensma®) ist seit Anfang Juli die erste und bislang einzige Einmal-Gentherapie zur Behandlung der Spinalen Muskelatrophie (SMA) in Deutschland verfügbar (1). In den USA ist die FDA-Zulassung (2) bereits im Mai 2019 erfolgt, am 18. Mai 2020 folgte die Zulassung der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) zur Behandlung von Patienten mit 5q-SMA mit einer biallelischen Mutation im Survival of Motoneuron (SMN)1-Gen und einer klinischen Diagnose des Typs 1 bzw. von Patienten mit 5q-SMA mit einer biallelischen Mutation im SMN1-Gen und bis...

Typ-2-Diabetes: Insulin-Kombinationstherapie senkt Blutzucker

Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die ein Mischinsulin (Kombination aus kurz- und mittellang wirksamem Insulin in einer Injektion) nutzen, um hohe HbA1c-Werte (≥ 9%) zu kontrollieren, sinkt nach den ersten Behandlungsmonaten die Wahrscheinlichkeit für das erfolgreiche Erreichen der glykämischen Kontrolle – so  eine Analyse von Real-World-Daten, die diese Woche bei der virtuellen Session der 56. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (#EASD2020) vorgestellt wurde (1). Dies unterstreicht den Bedarf für...

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Vorteilhafte Verträglichkeit von Apixaban

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Vorteilhafte Verträglichkeit von Apixaban
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Auf der Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1). Nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass bei nvVHF-Patienten mit ACS und/oder PCI, die mit einen P2Y12-Inhibitor...

Herzinsuffizienz: EMPEROR-Reduced-Studie zeigt Risikoreduktion für kardiovaskulären Tod

Herzinsuffizienz: EMPEROR-Reduced-Studie zeigt Risikoreduktion für kardiovaskulären Tod
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Empagliflozin reduzierte das relative Risiko im kombinierten primären Endpunkt signifikant um 25% bei Erwachsenen mit Herzinsuffizienz und reduzierter Ejektionsfraktion mit und ohne Diabetes (1). Darüber hinaus reduzierte Empagliflozin das relative Risiko einer ersten und erneuten Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz signifikant um 30% und verlangsamte signifikant die Progression der Niereninsuffizienz (1). Die Ergebnisse waren bei Patienten mit und ohne Diabetes konsistent (1).

Chronische Niereninsuffizienz: Senkung des Mortalitätsrisikos unter Dapagliflozin

Chronische Niereninsuffizienz: Senkung des Mortalitätsrisikos unter Dapagliflozin
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Dapagliflozin (Forxiga®) ist das erste Medikament, das in einer Studie mit renalen Endpunkten bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CKD) mit und ohne Typ-2-Diabetes signifikant das Überleben verlängerte. Die detaillierten Ergebnisse der bahnbrechenden Phase-III-Studie DAPA-CKD bei Patienten mit CKD im Stadium 2‒4 und Mikroalbuminurie zeigten, dass Dapagliflozin zusätzlich zur Standardtherapie im primären Endpunkt – einer Kombination aus Verschlechterung der Nierenfunktion oder Tod kardiovaskulärer oder renaler Ursache – zu...

HCV: 8-Wochen-Therapie mit Glecaprevir/Pibrentasvir zeigt gute Verträglichkeit und Wirksamkeit

HCV: 8-Wochen-Therapie mit Glecaprevir/Pibrentasvir zeigt gute Verträglichkeit und Wirksamkeit
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Die 8-Wochen-Therapie mit Glecaprevir/Pibrentasvir für therapienaive Patienten mit chronischer Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion ohne/mit kompensierter Zirrhose ist hoch wirksam und gut verträglich. Das ist das Ergebnis einer aktuellen gepoolten Analyse der Daten aus 8 Phase II- oder Phase-III-Studien, die während des ILC 2020 präsentiert wurde (1). Seit der EU-Zulassungsänderung im März 2020 können therapienaive Patienten mit einer chronischen HCV-Infektion aller klinisch relevanten Genotypen (GT1–6) ohne/mit kompensierter Zirrhose in 8 Wochen mit...

MS: Frühform weist spezifisches Muster auf

Sie sind ungefähr so „einfach“ zu finden wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen: eineiige Zwillinge, von denen einer an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist und der andere nicht. Neuroimmunologen des LMU Klinikums München haben – um im Bild zu bleiben – ein ganzes Nadelset zusammengestellt und ihre münsterschen Kollegen haben Blutproben dieser Zwillinge analysiert. Nun untersuchten sie anhand von 43 Zwillingspärchen dieser Art: Gibt es bestimmte Kennzeichen im Immunsystem, die eine MS ausmachen – also so etwas wie die...

COVID-19: Schädigung der Bauchspeicheldrüse möglich

Das Coronavirus SARS-CoV-2, Auslöser der COVID-19 Erkrankung, kann in viele verschiedene Körperzellen eindringen. Das haben mehrere Forschungsarbeiten in den vergangenen Wochen gezeigt. Dadurch kann nicht nur die Funktion der Atemwege und der Lunge, sondern auch mehrerer anderer Organe empfindlich gestört werden. Das SARS-CoV-2 Virus kann auch in die so genannten Betazellen in der Bauchspeicheldrüse eindringen und diese schädigen, wie ein Forschungsteam unter Beteiligung des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ nun erstmalig...

Arzt-Patienten-Kommunikation und Placebo-Effekte können den Verlauf von Krankheiten verbessern

Arzt-Patienten-Kommunikation und Placebo-Effekte können den Verlauf von Krankheiten verbessern
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Über den Placeboeffekt und auch seinen Gegenspieler, den Noceboeffekt, seine Wirkung und aktuelle Erkenntnisse sprach Prof. Manfred Schedlowski, Direktor des Institutes für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie am Universitätsklinikum Essen, in seiner Keynote bei der geriatrisch- gerontologischen Online-Konferenz, die vom 3. bis 5. September 2020 stattfand. Da gerade ältere Patienten häufig Noceboeffekten in der Kommunikation ausgesetzt sind, ist dieses Thema besonders für Geriater interessant und relevant.  

Autoimmunhepatitis: Forschung an zellulärer Therapie

Autoimmunhepatitis: Forschung an zellulärer Therapie
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Die Autoimmunhepatitis (AIH) ist eine seltene und chronisch verlaufende Erkrankung. Aufgrund einer Fehlregulierung des Immunsystems zerstört es die eigenen Leberzellen und löst so eine Hepatitis, eine Leberentzündung, aus. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Leberfibrose. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Forschungsvorhaben der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie zur Entwicklung neuer zellulärer Therapien an der Medizinischen Fakultät der UDE zum Thema über zunächst 3 Jahre mit rund 340.000 Euro.

Spondyloarthritiden: Aktuelle Daten zum Interleukin-17A-Inhibitor Secukinumab

Spondyloarthritiden: Aktuelle Daten zum Interleukin-17A-Inhibitor Secukinumab
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Seit April 2020 ist Secukinumab für die Behandlung von Patienten mit nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis (nr-axSpA),und somit im gesamten Spektrum der axialen Spondyloarthritis (axSpA), zugelassen – die Zulassung beruht auf Daten der PREVENT-Studie (1, 2). Ergebnisse einer aktuellen Interimsanalyse AQUILA bestätigen, dass Secukinumab auch im Behandlungsalltag von Patientenmit ankylosierender Spondylitis (AS) die Krankheitsaktivität sowie Lebensqualität verbessern kann (3). Daten der MAXIMISE-Studie, in der erstmals die axiale Manifestation der...

Kardiovaskuläre Ereignisse: Cholesterinsenkende Wirkstoffe reduzieren Risiko

Kardiovaskuläre Ereignisse: Cholesterinsenkende Wirkstoffe reduzieren Risiko
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Mehr Patienten könnten von einer Kombination cholesterinsenkender Wirkstoffe zur Senkung des Schlaganfall- und Herzinfarktrisikos profitieren. Neue Ergebnisse aus einer großen europäischen Studie mit Patienten aus 18 Ländern, darunter Großbritannien, zeigen, dass viele Patienten durch die Einnahme von Statinen ihr Risiko senken können. Dabei könnten diejenigen mit dem höchsten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse besonders von der Kombination mehrerer lipidsenkender Arzneimittel profitieren.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).