Montag, 21. September 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Computer

Juni 2020

Schwerhörigkeit: Verbindungen von Haarsinneszellen erhöhen Empfindlichkeit für leisen Schall

Schwerhörigkeit: Verbindungen von Haarsinneszellen erhöhen Empfindlichkeit für leisen Schall
© psdesign1 - stock.adobe.com

Beim Hören empfangen die Haarsinneszellen in der Hörschnecke des Innenohrs Schallsignale bestimmter Tonhöhe und wandeln diese zur Weiterleitung in das Gehirn um. Erstmals zeigen Wissenschaftler*innen des Göttingen Campus, des Exzellenzclusters „Multiscale Bioimaging“ und des University College London: Haarsinneszellen gehen untereinander Verbindungen ein und erhöhen so vermutlich die Empfindlichkeit des Hörsinns für leisen Schall und die Zuverlässigkeit der Signalübertragung.

DMEA sparks 2020: Digitale und telemedizinische Lösungen

DMEA sparks 2020: Digitale und telemedizinische Lösungen
© knssr - stock.adobe.com

Digitale Rundgänge, virtuelle Vorträge, Austausch per Live-Chat: In diesem Jahr fand die DMEA, Europas wichtigste Messe rund um Digitalisierung im Gesundheitswesen, zum ersten Mal rein virtuell statt (16.06.-18.06.2020). „Mein Fazit von der ersten, digitalen DMEA: Das virtuelle Format bildet den perfekten Rahmen für die digitalen Themen, die unsere Branche bewegen“, sagt Mark Düsener, Leiter der Gesundheitssparte der Telekom. „Dennoch freue ich mich, wenn wir uns beim nächsten Mal wieder persönlich treffen. Schließlich bleiben der...

Moderne Therapie des Bauchaortenaneurysmas: perkutane endovaskuläre Aneurysma-Ausschaltung

Bauchaortenaneurysmen (BAA) treten besonders häufig bei Männern im höheren Alter auf. Besonders gefährlich sind sie ab einem Durchmesser von 5,5 cm bei Männern und ab 4,5 cm bei Frauen. Um BAAs frühzeitig zu entdecken, steht seit 2017 allen Männern ab 65 Jahren einmalig eine kostenlose Ultraschalluntersuchung zu. Zur Behandlung hat sich inzwischen die perkutane endovaskuläre Aneurysma-Ausschaltung (PEVAR) etabliert. 

Häusliche Gewalt während der SARS-CoV-2-Pandemie: Erste große Studie veröffentlicht

Häusliche Gewalt während der SARS-CoV-2-Pandemie: Erste große Studie veröffentlicht
© VadimGuzhva - stock.adobe.com

Rund 3% der Frauen in Deutschland wurden in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt, 3,6% wurden von ihrem Partner vergewaltigt. In 6,5% aller Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft. Dies zeigt die erste große repräsentative Umfrage zu häuslicher Gewalt während der „Corona“-Pandemie, ein Projekt der TUM und des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Waren die Frauen in Quarantäne oder hatten die Familien finanzielle Sorgen, lagen die Zahlen deutlich höher. Nur ein...

Mai 2020

Aktuelle Versorgungssituation von COVID-19-Patienten: Ultraschall als erste Bildgebung

Aktuelle Versorgungssituation von COVID-19-Patienten: Ultraschall als erste Bildgebung
© Rasi - stock.adobe.com

Lungenultraschall, der standardisiert zur Diagnostik eines Pneumothorax oder bei Atemnot durch Herzinsuffizienz eingesetzt wird, kann auch bei COVID-19-Patienten eingesetzt werden: Aufgrund ihrer spezifischen Ausprägungen im Lungengewebe lässt sich eine COVID-19-induzierte Pneumonie mit Hilfe des schonenden und nicht-ortsgebundenen Lungenultraschalls sehr gut diagnostizieren. Experten berichteten über ihre Erfahrungen, die Chance zur Früherkennung und die Vorteile gegenüber der Computertomographie (CT).    

„Corona“-App: Erstes Konzept liegt vor

„Corona“-App: Erstes Konzept liegt vor
Kzenon - stock.adobe.com

Die umstrittene geplante deutsche App zur Nachverfolgung von Infektionsketten in der SARS-CoV-2-Pandemie nimmt Form an. Am Mittwoch veröffentlichten Europas größter Softwarekonzern SAP und die Deutsche Telekom auf der Plattform Github ein erstes Konzept. Github ist die weltweit größte Plattform für die Entwicklung von Open-Source-Software. Mit solchen Warn-Apps soll über die Smartphones der einzelnen Nutzer verhindert werden, dass sich das Virus weiter ausbreitet.

Die „Corona“-App: Ein komplexes Unterfangen mit vielen Fragezeichen

Die „Corona“-App: Ein komplexes Unterfangen mit vielen Fragezeichen
© ra2 studio / Fotolia.com

Zunächst als Lungenerkrankung eingestuft, stellte sich die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Krankheit COVID-19 schnell als Multisystemerkrankung heraus: Pneumonien, Fieber, Riech- und Schmeckstörungen, Muskel- und Kopfschmerzen, gastrointestinale Beschwerden, Konjunktivitis – COVID-19 kann vielfältige Symptome hervorrufen. Als ebenso divergent zeigt sich auch die Umsetzung der geplanten „Corona“-App – eine Tracing-App, die Listen über Geräte erstellt, die in der Nähe des eigenen Mobiltelefons waren. Die Idee ist simpel: War ein an...

April 2020

COVID-19: Software zur Medikamentensuche

COVID-19: Software zur Medikamentensuche
© irissca - stock.adobe.com

Aktuell beherrscht die SARS-CoV-2-Pandemie das gesamte gesellschaftliche Leben in Deutschland und in vielen anderen Teilen der Welt. Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, den mehr als 100.000 schwer erkrankten Menschen in den Krankenhäusern besser helfen zu können. Ein vielversprechender Ansatz, die aktuellen Behandlungsweisen zu erweitern, ist es, bereits bestehende und zugelassene Medikamente zur Bekämpfung des Virus einzusetzen. Diesen verfolgt eine Forschungsgruppe der Technischen Universität München (TUM) am Campus Weihenstephan.

Instabile COPD: Früherkennung und personalisierte Behandlung entscheidend

Instabile COPD: Früherkennung und personalisierte Behandlung entscheidend
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) hat viele Gesichter und eine eindeutige Diagnose bedarf der richtigen Methoden. Hier stellt sich die Frage, wie genau der Krankheitsverlauf bei COPD ist. Antworten darauf liefert PD Dr. Henrik Watz, Großhansdorf. Im Vordergrund seines Vortrags standen Diagnose-Methoden sowie der rechtzeitige Einsatz wirksamer COPD-Therapien. Wie wichtig es ist, die individuellen Ursachen sowie den Schweregrad der Erkrankung einzuschätzen, um schlussendlich eine personalisierte Therapie zu wählen, war ebenso Thema. Dr. Conrad Schiefer,...

Datenspende-App: Privatsphäre und Sicherheit nicht gewährleistet

Datenspende-App: Privatsphäre und Sicherheit nicht gewährleistet
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Zwar hält die von der Bundesregierung und dem Robert-Koch-Institut (RKI) angekündigte „Corona-App“ ihr Versprechen, die dadurch erhobenen Daten in Deutschland zu belassen; dennoch kann nicht von einer optimalen Datenschutzstrategie gesprochen werden, da bei der Erstnutzung pseudonymisiert statt anonymisiert wird. Durch die Closed Source Entwicklung muss bei jedem Update ein erneuter Sicherheitstest stattfinden. Bedenklich ist zudem, dass der ausführende App-Entwickler mit medizinischen Daten handelt.

Diabetische Nierenerkrankungen: Optimierte Therapie durch Computermodell

Diabetische Nierenerkrankungen: Optimierte Therapie durch Computermodell
© pixologic / Fotolia.com

Diabetische Nierenerkrankungen sind die Hauptursachen für Nierenversagen in Industrieländern. Ein von der Europäischen Union finanziertes internationales F&E-Projekt unter Leitung der Medizinischen Universität Innsbruck und Mitarbeit der Medizinischen Universität Wien sowie internationalen Partnern soll mittels Computersoftware zu einer individuellen Vorhersage des Krankheitsverlaufs und zu einer Verbesserung des personalisierten Therapieansprechens führen. Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sollen auch auf andere chronische Erkrankungen...

Globale Zugangsplattform für COVID-19-Arzneimittel

Globale Zugangsplattform für COVID-19-Arzneimittel
© chatree.jyy@gmail.com

Anaqua's ideaPoint hat eine strategische Partnerschaft mit WideTrial bekanntgegeben: Ziel der Zusammenarbeit ist es, Ärzten und Patienten, die weltweit mit COVID-19 zu tun haben, einen besseren Zugang zu klinischen Daten bei der COVID-19 Medikamentenforschung zu ermöglichen. In dem gemeinsamen Projekt wird ein einziger, zentraler Knotenpunkt eingerichtet, über den die Hersteller potenziell wirksamer COVID-19-Therapeutika ihre Produkte einer großen Anzahl von Personen im Rahmen der geltenden Vorschriften für den erweiterten Zugang zur Verfügung stellen...

März 2020

Schmerzmedizinische Versorgung in Zeiten des Coronavirus: Tipps für die Praxis

Schmerzmedizinische Versorgung in Zeiten des Coronavirus: Tipps für die Praxis
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Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und ihre Mitglieder halten auch in Zeiten der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus die Versorgung chronischer Schmerzpatienten in Deutschland aufrecht. „Wir müssen Ansteckungsmöglichkeiten so gut es geht vermeiden und gleichzeitig die Versorgung unserer Patienten sicherstellen,“ sagt Dr. Johannes Horlemann, Präsident der DGS. Da viele chronische Schmerzpatienten zur älteren Generation gehören, stehen Schmerzmediziner vor einer besonderen Herausforderung. Um den persönlichen Kontakt zu...

Digitale Medizin: Stärkung der Arzt-Patienten-Beziehung

Digitale Medizin: Stärkung der Arzt-Patienten-Beziehung
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Ärzte müssen sich die Deutungshoheit über medizinische Fragen heute mit einer Reihe anderer „Experten“ teilen (1), bspw. mit Online-Gesundheitsangeboten. So nutzen 58% aller Patienten vor dem Arztbesuch das Internet, 62% recherchieren danach weiter (2). Sie wollen mehr über ihre Erkrankung erfahren und bei der Therapie mitentscheiden. Das hat Einfluss auf die Kommunikation zwischen Arzt und Patient (1). Ärzte können für ihre Patienten zum Coach im digitalen Dickicht werden, indem sie auf geprüfte und glaubwürdige Inhalte verweisen....

Coronavirus: Virtuelles Screening nach Wirkstoffen

Coronavirus: Virtuelles Screening nach Wirkstoffen
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Die Universität Basel arbeitet mit an der weltweiten Suche nach einem Wirkstoff gegen das momentan grassierende Coronavirus: Forschende der Gruppe „Computational Pharmacy“ haben bisher fast 700 Millionen verschiedene Substanzen an einem spezifischen Angriffspunkt des Virus virtuell getestet – mit dem Ziel, dessen Vermehrung zu blockieren. Wegen der momentanen Notlage werden erste Ergebnisse der Tests anderen Forschungsgruppen sofort zur Verfügung gestellt.

Fachübergreifende Empfehlung zu bildgebenden Verfahren bei ischämischen Herzerkrankungen

Fachübergreifende Empfehlung zu bildgebenden Verfahren bei ischämischen Herzerkrankungen
© freshidea / Fotolia.com

Ob akut oder chronisch verengte Herzkranzgefäße – wenn es darum geht, Durchblutungsstörungen des Herzmuskels zu erkennen, zu behandeln oder ihnen rechtzeitig vorzubeugen, sind quantitative bildgebende Verfahren unverzichtbar. Ein interdisziplinäres Team, an dem auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) federführend beteiligt waren, hat nun erstmals ermittelt, welche Methode für Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern am besten geeignet ist, um die Durchblutung des Herzens zu messen. Die Ergebnisse...

Schlaganfall: Mobile Stroke Units verbessern Chancen gravierend

Schlaganfall: Mobile Stroke Units verbessern Chancen gravierend
© Christian Schwier - stock.adobe.com

Die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten ist in Deutschland im internationalen Vergleich schon auf einem sehr hohen Niveau – doch sie könnte noch weiter optimiert werden. Wenn vermehrt speziell ausgerüstete Krankenwagen – sogenannte Mobile Stroke Units – zum Einsatz kommen würden, könnte das die Behandlungsergebnisse noch erheblich verbessern. Laut einer aktuellen Studie traten bei Patienten, die direkt nach einem Schlaganfall in diesen technisch und personell speziell ausgerüsteten Einsatzfahrzeugen behandelt wurden, signifikant weniger...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).