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Medizin

Beiträge zum Thema: Lebensstil

Juli 2020

Herzinsuffizienz: Leitliniengerechter Einsatz von RAASi

Herzinsuffizienz: Leitliniengerechter Einsatz von RAASi
© 7activestudio - stock.adobe.com

Bei kardio-renalen Patienten steht der Erhalt einer lebenswichtigen leitliniengerechten Standardtherapie mit Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAASi) wie ACE-Hemmern, Sartanen, Spironolacton oder Sacubitril/Valsartan im Fokus. Denn diese kann bei Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz und Diabetes mellitus die Organprotektivität steigern, die Krankheitsprogression verlangsamen und das Mortalitätsrisiko senken.

Rheuma: Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko

Rheuma: Erhöhtes kardiovaskuläres Risiko
© psdesign1 - stock.adobe.com

Rheuma ist ein entzündliches Geschehen, von dem nicht nur der Bewegungsapparat, sondern auch Herz und Gefäße betroffen sein können. Beschwerden wie Schmerzen in Gelenken oder Weichteilen stehen zwar im Vordergrund entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. „Begleitende Erkrankungen von Herz und Gefäßen treten allerdings bei Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen häufiger auf als bei ansonsten Gesunden“, betont Prof. Dr. med. Udo Sechtem vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Rheuma-Patienten haben ein...

Typ-2-Diabetes: Darmbakterien verbessern Prognose

Typ-2-Diabetes: Darmbakterien verbessern Prognose
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Im Tagesverlauf verändern sich Anzahl und Zusammensetzung der im Darm des Menschen aktiven Bakterien, das so genannte Darmmikrobiom. Dies haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Federführung der Technischen Universität München (TUM) am Zentralinstitut Food & Health (ZIEL) in Freising in einer der größten Studien zum Thema Mikrobiom und Diabetes mit mehr als 4000 Personen gezeigt. Bei Typ-2-Diabetikern jedoch gehen diese tageszeitlichen Schwankungen verloren.

Typ-2-Diabetes: Orale Fixkombination Empagliflozin + Linagliptin ermöglicht hohe Flexibilität

Typ-2-Diabetes: Orale Fixkombination Empagliflozin + Linagliptin ermöglicht hohe Flexibilität
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Typ-2-Diabetes ist eine chronisch-progressive Erkrankung mit Folgen für Gefäße, Herz und Nieren. Das Leitsymptom ist die Hyperglykämie, aber häufig kommen weitere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht hinzu. Für eine Typ-2-Diabetestherapie, die sich an den individuellen Risikofaktoren und der Stoffwechselsituation orientiert, benötigen die behandelnden Ärzte Therapieoptionen. Für erwachsene Patienten mit Typ-2-Diabetes, die neben einer Therapie mit Metformin und Empagliflozin...

COVID-19: Vitamin-D-Mangel kann Sterblichkeitsrisiko erhöhen

COVID-19: Vitamin-D-Mangel kann Sterblichkeitsrisiko erhöhen
© ExQuisine - stock.adobe.com

Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht und Bluthochdruck – mit diesen Grunderkrankungen steigt das Risiko für einen schweren Verlauf, wenn eine Covid-19-Infektion hinzukommt. All diese Erkrankungen weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie gehen häufig mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel einher. Gleiches gilt auch zum Beispiel für ältere Menschen, bei denen ebenfalls häufig Vitamin-D-Mangel anzutreffen ist und die zu den Risikogruppen zählen. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Hans-Konrad Biesalski von der Universität...

Juni 2020

Typ-2-Diabetes: TeLiPro ermöglicht digitale Lebensstilintervention bei Patienten

Typ-2-Diabetes: TeLiPro ermöglicht digitale Lebensstilintervention bei Patienten
© krissikunterbunt - stock.adobe.com

Der Patient im Fokus – diesen Leitsatz stellt AstraZeneca mit seiner jetzigen Kooperation mit dem Deutschen Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung (DITG) und der digitalen Gesundheitsanwendung TeLiPro (telemedizinisches Lebensstil-Interventions-Programm) unter Beweis. Die Anwendung ermöglicht die digitale Betreuung von Patienten mit Typ-2-Diabetes sowie kardialen und renalen Folgeerkrankungen. Mit TeLiPro erhalten Arzt und Patient einen gemeinsamen digitalen Raum für ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement. TeLiPro ermöglicht einer...

Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn: Vedolizumab s.c. bietet größeren Handlungsspielraum in der Erhaltungstherapie

Seit nunmehr 6 Jahren steht der darmselektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) zur Behandlung von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) zur Verfügung. Jetzt kann die Therapie flexibler gestaltet werden: Die subkutane (s.c.) Formulierung von Vedolizumab erhielt die Zulassung für die Erhaltungstherapie von erwachsenen Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC (1). Die Anwendung erfolgte bislang ausschließlich intravenös (i.v.). Im Rahmen der virtuellen Launch-Pressekonferenz von Takeda...

CU und MC: Flexible Gestaltung der Erhaltungstherapie durch Vedolizumab

Seit nunmehr 6 Jahren steht der darmselektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) zur Behandlung von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) zur Verfügung. Jetzt kann die Therapie flexibler gestaltet werden: Die subkutane (s.c.) Formulierung von Vedolizumab erhielt die Zulassung für die Erhaltungstherapie von erwachsenen Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC (1). Die Anwendung erfolgte bislang ausschließlich intravenös (i.v.). Experten stellten die Ergebnisse der Zulassungsstudien...

Typ-2-Diabetes: Insulin degludec ermöglicht flexible Handhabung

Typ-2-Diabetes: Insulin degludec ermöglicht flexible Handhabung
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Aktuelle wie zukünftige Entwicklungen in der Diabetestherapie zielen unter anderem darauf ab, die Insulintherapie für Patienten mit Typ 2 Diabetes möglichst einfach zu gestalten. Im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte Dr. Markus Menzen, Bonn, wann bei Patienten mit Typ 2 Diabetes die Ersteinstellung auf ein Basalinsulin in Frage kommt und inwieweit die Eigenschaften von Insulin degludec (Tresiba®) zu einem möglichst einfachen Start einer Insulintherapie beitragen können. Er kam dabei zu dem Schluss, dass Insulin degludec eine einfache und...

Tag der Organspende am 6. Juni 2020: Diabetes-Früherkennung

Tag der Organspende am 6. Juni 2020: Diabetes-Früherkennung
© Alexander Raths - stock.adobe.com

Anlässlich des Tages der Organspende weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) darauf hin, dass eine Diabetes-Früherkennung dringend notwendig ist, um einerseits die zunehmende Zahl der transplantationsbedürftigen Diabetespatienten in Deutschland zu reduzieren. Andererseits müssen auch andere Begleiterkrankungen – wie Adipositas oder Herzkreislauferkrankungen –, die Betroffenen eine Transplantation verwehren können, durch effektive Vorsorge und gutes Diabetesmanagement verhindert werden.

Abwärtstrend beim Cholesterinspiegel in den westlichen Industrieländern

Abwärtstrend beim Cholesterinspiegel in den westlichen Industrieländern
© piyaphong - stock.adobe.com

Bei der Entstehung von Atherosklerose gilt die Senkung des Cholesterinspiegels seit den 1980er Jahren als vordringliches präventives Ziel. Eine weltweite Studie unter Federführung des Imperial College London, an der auch Wissenschaftler aus Österreich beteiligt waren, hat die Entwicklung der Cholesterin-Spiegel von 1980-2018 anhand der Daten von über 100 Millionen Menschen in 200 Ländern berechnet.

Adipositas: Multimorbidität – auch bei COVID-19

Adipositas: Multimorbidität – auch bei COVID-19
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Der hohe Anteil von Menschen mit Adipositas an den schweren Verläufen von COVID-19 zeigt nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, den bedeutenden Krankheitswert der Adipositas als chronische, entzündliche Krankheit auf. „Insbesondere Menschen mit hochgradiger Adipositas und Begleiterkrankungen muss die Gesetzliche Krankenversicherung endlich eine bedarfs- und leitliniengerechte Therapie der Adipositas anbieten“, fordert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Bestehende Barrieren beim Zugang zu einer evidenzbasierten Therapie wie...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).