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Medizin

Beiträge zum Thema: früherkennung

22. Juli 2020

Schlaganfall: Risikoreduktion unter Ticagrelor-ASS-Kombinationstherapie

Schlaganfall: Risikoreduktion unter Ticagrelor-ASS-Kombinationstherapie
® Luk Cox / Fotolia.com

Ticagrelor (Brilique®) zusammen mit Acetylsalicylsäure (ASS) über 30 Tage eingenommen führte im Vergleich zu ASS allein zu einer statistisch signifikanten und klinisch relevanten Reduktion von Schlaganfällen oder Todesfällen bei Patienten nach einem akuten Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke. Dies demonstrieren neue detaillierte Ergebnisse der Phase-III-Studie THALES.

FOP: Diagnostik und Behandlungsoptionen

FOP: Diagnostik und Behandlungsoptionen
© eranicle - stock.adobe.com

Vor 14 Jahren wurde das FOP-Gen ACVR1 entdeckt und von Shore et al. (1) veröffentlicht: ein Meilenstein für Patienten mit Fibrodysplasia Ossificans Progressiva (FOP) und Forscher auf dem Gebiet der seltenen Knochenerkrankungen. Aus diesem Grund gilt dieses Datum seither als internationaler FOP Awareness Tag (2). Die Identifikation des ACVR1-Gens erlaubte nicht nur Rückschlüsse auf den zugrunde liegenden Pathomechanismus der FOP, sondern wurde auch zur Grundlage für die Entwicklung von zukünftigen Behandlungsmöglichkeiten. Aufgrund der extremen Seltenheit...

Plaque-Psoriasis: Hohe Wirksamkeit und Verbesserung der Lebensqualität unter IL-17-Inhibitor Brodalumab

Mit dem vollhumanen rekombinanten monoklonalen Antikörper Brodalumab (Kyntheum®) steht seit rund 3 Jahren ein Biologikum für Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis zur Verfügung, das mit seinem besonderen Wirkmechanismus, der Interleukin (IL)-17 Rezeptor Blockade, die Aktivität der entzündungsfördernden Botenstoffe IL-17A, IL-17A/F, IL-17F, IL-17C, IL-17E verhindert (1). Bereits in den Zulassungsstudien zeigte Brodalumab eine schnelle und effektive Wirksamkeit (2, 3). Aktuelle Real-World-Daten aus der noch laufenden...

01. Juli 2020

COVID-19: Vitamin-D-Mangel kann Sterblichkeitsrisiko erhöhen

COVID-19: Vitamin-D-Mangel kann Sterblichkeitsrisiko erhöhen
© ExQuisine - stock.adobe.com

Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht und Bluthochdruck – mit diesen Grunderkrankungen steigt das Risiko für einen schweren Verlauf, wenn eine Covid-19-Infektion hinzukommt. All diese Erkrankungen weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie gehen häufig mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel einher. Gleiches gilt auch zum Beispiel für ältere Menschen, bei denen ebenfalls häufig Vitamin-D-Mangel anzutreffen ist und die zu den Risikogruppen zählen. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Hans-Konrad Biesalski von der Universität...

SARS-CoV-2-Pandemie: Große All-Corona-Care-Studie am LMU Klinikum

SARS-CoV-2-Pandemie: Große All-Corona-Care-Studie am LMU Klinikum
© Thaut Images - stock.adobe.com

Die All-Corona-Care-Studie (ACC-Studie) mit 10.000 Mitarbeiter*innen des LMU Klinikums ist nicht nur eine der deutschlandweit größten Antikörper-Untersuchungen zu SARS-CoV-2, sondern sie zielt auch darauf ab, zu erfassen, wie groß die Stressbelastung der Mitarbeiter*innen während der Hochphase der Coronavirus-Pandemie war. Aus dieser Studie sollen unter anderem auch Maßnahmen abgeleitet werden, um die Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen bei zukünftigen pandemischen Wellen noch besser zu schulen und zu schützen.

Rheumatoide Arthritis: Shared Decision verbessert Adhärenz

Rheumatoide Arthritis: Shared Decision verbessert Adhärenz
© Monkey Business / Fotolia.com

Die Fortschritte in der Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) sind unstrittig. Dennoch darf man sich – so Professorin Dr. med. Rieke Alten, Berlin – nicht mit dem Erreichten zufrieden geben. Trotz zahlreicher aktuell verfügbarer Wirkstoffe lässt sich bei einem relevanten Anteil an Patienten keine dauerhafte Remission erzielen, beklagt die Rheumatologin (1, 2). Zu einer Verbesserung der Perspektive von Menschen mit rheumatoider Arthritis könnte nach ihrer Meinung die Wirkstoffklasse der Januskinase (JAK)-Inhibitoren beitragen.  

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Neben den oft schweren körperlichen Einschränkungen leiden Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankung häufig auch an starken seelischen und psychischen Belastungen. Die Angst vor Atemnot, vor dem Fortschreiten der Krankheit oder vor sozialer Ausgrenzung kann auf Dauer Mutlosigkeit und Depressionen nach sich ziehen. Ein Teil der Therapie kann daher auch die Behandlung psychischer Belastungen sein sowie das Erlernen von Ansätzen, sich in schwierigen Zeiten selbst zu motivieren.

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)