Samstag, 31. Juli 2021
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Delstrigo/Pifeltro
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Praxismanagement

Beiträge zum Thema: gesundheitswesen

Chronisch elektronisch? Das E-Rezept – seine Anhänger, seine Kritiker

Die Testphase läuft, ab 2022 soll es dann für alle verpflichtend sein: das elektronische (E)-Rezept. Und wie immer, wenn es um Digitalisierung geht, besonders um die Digitalisierung der Medizin, stehen sich haufenweise Akteure unversöhnlich gegenüber. Dezentraler versus zentraler Ansatz! Verlässlichkeit versus Flexibilität! Investitionskosten versus Einsparpotential! An allem ist ein bisschen was dran, jeder hat ein wenig recht, aber wie es sich entwickeln wird, das E-Rezept, weiß keiner so genau. JOURNAL ONKOLOGIE versucht sich an einer Prognose.

Allen Patienten gerecht werden

Das deutsche Gesundheitssystem hat den Anspruch, für alle Patienten eine medizinische Behandlung auf hohem Niveau sicherzustellen. Trotzdem fällt die Behandlungsqualität oft sehr unterschiedlich aus. Der einheitliche Behandlungsansatz hat Grenzen, weil er die individuelle Patientenperspektive und die Lebensumstände kaum berücksichtigt, diese aber Einfluss auf den Genesungsverlauf haben können. Hinzu kommt, dass Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Behandlungspunkten, zum Beispiel zwischen Krankenhaus und niedergelassenen Ärzten oder zwischen diesen...

Schutz der Praxis-IT vor Hackerangriffen

Schutz der Praxis-IT vor Hackerangriffen
© Maksim Pasko - stock.adobe.com

Cyberkriminalität kann jede Praxis treffen – auch und gerade in Krisenzeiten. Oftmals sind die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen in niedergelassenen Arztpraxen jedoch nicht oder unzureichend getroffen worden. Um dies zu ändern, legt die neue IT-Sicherheitsrichtlinie (gemäß §75b SGB V) fest, wie IT-Sicherheit in vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Praxen zukünftig gewährleistet werden soll. Damit Ärzte bei der Erfüllung der neuen gesetzlichen Anforderungen nicht allein gelassen werden, bietet CompuGroup Medical...

Digitalisierung im Gesundheitswesen: BfArM stellt medizinische Terminologie SNOMED CT in Deutschland zur Verfügung

Digitalisierung im Gesundheitswesen: BfArM stellt medizinische Terminologie SNOMED CT in Deutschland zur Verfügung
© Fotolia.com

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) stellt ab Jahresbeginn SNOMED CT für alle Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland zur Verfügung. Die medizinische Terminologie ermöglicht es, medizinische Begriffe in verschiedenen Computersystemen international eindeutig abzubilden. Damit schafft SNOMED CT die Voraussetzung für den elektronischen Austausch von Gesundheitsdaten, ein wichtiger Baustein für die Digitalisierungsinitiative der Bundesregierung. Seit dem 01.01.2021 ist Deutschland mit dem BfArM als „National Release Center“...

Ärzte-Umfrage bestätigt: Telemedizin ist weiter auf dem Vormarsch

Ärzte-Umfrage bestätigt: Telemedizin ist weiter auf dem Vormarsch
© SciePro - stock.adobe.com

Eine aktuelle DocCheck-Umfrage unter 300 Ärzten gibt Aufschluss zur Akzeptanz und Nutzung von Video-Sprechstunden von Medizinern sowie den Vorteilen und Herausforderungen für den Praxisalltag. Über ein Fünftel der befragten Ärzte (21%) bietet demnach bereits telemedizinische Leistungen an – weitere 18% haben konkrete Pläne, in die telemedizinische Anwendung einzusteigen. Gründe dafür liegen aus Sicht der Ärzte vor allem in den Vorteilen der höheren Flexibilität (49%) und gesteigerten Effizienz (42%), die digitale Leistungen mit...

Abschied vom analogen Arztbrief

Abschied vom analogen Arztbrief
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Das Telekom Krankenhausinformationssystem iMedOne® ist bereit für die Kommunikation im Medizinwesen (KIM). Kliniken können analoge Arztbriefe künftig ersetzen und so Geld und Zeit sparen. Wenige Wochen nachdem die gematik die iMedOne®-Funktionalität für den E-Medikationsplan erfolgreich geprüft hat, folgt der nächste Schritt auf dem Weg zum digitalisierten Gesundheitswesen: Die gematik bestätigte iMedOne® die Konformität seiner Schnittstelle zum KIM-Clientmodul*.  

Telefonische Krankschreibungen sollen erneut ausgedehnt werden

Telefonische Krankschreibungen sollen erneut ausgedehnt werden
© carballo - stock.adobe.com

Telefonische Krankschreibungen beim Arzt wegen Erkältungsbeschwerden sollen wegen der Corona-Lage bis Jahresende wieder umfangreicher möglich gemacht werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte am 14.10.2020 in Berlin einen entsprechenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen für morgen an. Das Gremium ist mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen besetzt.

Krankschreibung per Video

Krankschreibung per Video
© drubig-photo / Fotolia.com

Patienten können sich künftig per Videosprechstunde vom Arzt krankschreiben lassen. Voraussetzung für die Krankschreibung per Video ist, dass der Versicherte der behandelnden Arztpraxis bekannt ist und die Erkrankung eine Untersuchung per Videosprechstunde zulässt. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss von Spitzenvertretern der Ärzte, Krankenkassen und Krankenhäuser. Ein Anspruch der Versicherten auf Krankschreibung per Videosprechstunde besteht jedoch nicht. Die neue Möglichkeit wurde unabhängig von der Corona-Pandemie geschaffen, wie der...

COVID-19 als Berufskrankheit: Versicherung übernimmt Kosten

COVID-19 als Berufskrankheit: Versicherung übernimmt Kosten
© peterschreiber.media - stock.adobe.com

Was viele Beschäftigte im Gesundheitswesen nicht wissen: Die COVID-19-Erkrankung von Mitarbeitern im Gesundheitsdienst kann als Berufskrankheit anerkannt werden. Doch welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein, wer ist versichert und welche Leistungen werden gezahlt? Das erläutern der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) jetzt in einer gemeinsamen Information für Betriebe und...

AOK will Erstattung für PCR-Test auf 15 Euro drücken

AOK will Erstattung für PCR-Test auf 15 Euro drücken
© Kzenon - stock.adobe.com

Der AOK-Bundesverband kündigte an, nicht mehr für jeden Test auf das Corona-Virus 59 Euro an die Labore bezahlen zu wollen. Eine deutliche Reaktion kam postwendend vom Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): „Unangemessen, realitätsfern und ein vollkommen falsches Signal“, urteilten der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen sowie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister.

AU-Bescheinigung bis einschließlich 09.04.2020 per Telefon möglich

AU-Bescheinigung bis einschließlich 09.04.2020 per Telefon möglich
© jopix.de - stock.adobe.com

Um Arztpraxen und Patienten zu entlasten, ist die Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit nun auch per Telefon möglich. Bei einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege muss der Patient nicht extra Ihre Praxis aufsuchen – vorausgesetzt, der betreffende Patient hatte in den vergangenen 14 Tagen keinen Kontakt zu einer Person, bei der das neue Coronavirus nachgewiesen wurde, und hat sich auch nicht in einem Risikogebiet aufgehalten.

Ambulante Weiterbildung: Förderprogramm zeigt Wirkung

Ambulante Weiterbildung: Förderprogramm zeigt Wirkung
© Robert Kneschke - stock.adobe.com

Ärzte, die Interesse an einer ambulante Weiterbildung zeigen, werden immer jünger. Das ist ein Ergebnis des Evaluationsberichts 2018. Damit ist zu erwarten, dass ärztlicher Nachwuchs perspektivisch früher in die ambulante Versorgung einsteigt. Während das Durchschnittsalter der Ärzte in Weiterbildung (AiW) im allgemeinmedizinischen Bereich 2016 noch 40,3 Jahre betrug, lag es 2018 bei 38,3 Jahren. Die Mediziner in der Weiterbildungsförderung der weiteren Facharztgruppen sind im Durchschnitt 35,2 Jahre alt – ein Jahr jünger als zum...

Digitalisierung: IT-Sicherheit in Ihrer Praxis

Digitalisierung: IT-Sicherheit in Ihrer Praxis
© momius - stock.adobe.com

Die Digitalisierung in der Medizin verändert das Gesundheitswesen grundlegend. So sehr der Einsatz Künstlicher Intelligenz, Zentralisierung und technische Neuerungen zu einer personalisierten Medizin beitragen, so sehr gehen sie auch mit größerer Verantwortung einher. Dies gilt insbesondere für sensible Patientendaten. Lesen Sie hier, welche Maßnahmen Sie für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Daten Ihrer Patienten beachten sollten.

Impfplicht: Bundestag beschließt Masernschutzgesetz

Impfplicht: Bundestag beschließt Masernschutzgesetz
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Kinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Daher ist für sie künftig beim Eintritt in die Kindertagesstätte oder Schule, ein altersgerechter Masernimpfschutz nachzuweisen. Auch Personen, die in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen arbeiten, sollen gegen diese gefährliche Infektionskrankheit geimpft sein. Diese Regelungen sind Gegenstand des Gesetzes für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz), welches heute vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde.

Patienten mit Behinderung: Checkliste für einen barrierefreien Zugang

Der Gesetzgeber schreibt auch für Arztpraxen und Ärztehäuser einen barrierefreien Zugang vor: „Beim Standort und bei der Einrichtung der Praxis ist Barrierefreiheit i.S. § 4 BGG i.V. mit § 17 Abs. 1 Nr. 4 SGB I herzustellen“. Der gleichberechtigte Zugang zu Leistungen des Gesundheitswesens wird in Art. 25 der Behindertenrechtskonvention (BRK) gefordert. www.journalmed.de hat für Sie eine Checkliste zusammengestellt, mit der Sie Ihre Praxis barrierefrei gestalten können.

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Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erweitert sein Angebot für Patienten mit chronischen Schmerzen durch die Eröffnung einer neuen Schmerztagesklinik. Die Patienten kommen jeden Morgen zur Behandlung und erhalten nach einem individuellen Behandlungsplan ihre Therapien. In Seminaren erfahren sie Wissenswertes über krankheits- und schmerzbezogene Themen. Am Nachmittag gehen die Patienten dann wieder nach Hause. Sie bleiben somit in ihrem häuslichen Umfeld integriert – mit allen Aufgaben und Belastungen – und können beispielsweise ihre...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)
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