Donnerstag, 29. Juli 2021
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Praxismanagement

Beiträge zum Thema: krankenkassen

Chronisch elektronisch? Das E-Rezept – seine Anhänger, seine Kritiker

Die Testphase läuft, ab 2022 soll es dann für alle verpflichtend sein: das elektronische (E)-Rezept. Und wie immer, wenn es um Digitalisierung geht, besonders um die Digitalisierung der Medizin, stehen sich haufenweise Akteure unversöhnlich gegenüber. Dezentraler versus zentraler Ansatz! Verlässlichkeit versus Flexibilität! Investitionskosten versus Einsparpotential! An allem ist ein bisschen was dran, jeder hat ein wenig recht, aber wie es sich entwickeln wird, das E-Rezept, weiß keiner so genau. JOURNAL ONKOLOGIE versucht sich an einer Prognose.

Gesundheits-Apps auf Rezept? Orientierungshilfe zur evidenzbasierten Beurteilung

Gesundheits-Apps auf Rezept? Orientierungshilfe zur evidenzbasierten Beurteilung
© ra2 studio / Fotolia.com

Kranken- oder Gesundheitskassen fehlen klare, abgestimmte Kriterien, nach denen sie den Nutzen von Gesundheits-Apps beurteilen und so Kosten übernehmen können. Das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) hat daher jetzt eine Orientierungshilfe veröffentlicht, die auf der kritischen Analyse von 6 existierenden Konzepten und 11 Apps beruht. Die Analyse zeigt, dass Wirksamkeitsnachweise in verschiedenen Ländern durchaus unterschiedlich eingefordert werden. In nur wenigen Fällen werden klare Anforderungen an Studien festgelegt, die einen...

Krankschreibung per Videosprechstunde

Krankschreibung per Videosprechstunde
© Melinda Nagy - stock.adobe.com

Arztpraxen, die Doctolib nutzen, haben erneut einen echten Anwendervorteil: Sie können ihre Patienten ab sofort auch per Videosprechstunde krankschreiben. Eine neue AU-Richtlinie des G-BA vom 16. Juli 2020 bildet die rechtliche Grundlage. Immerhin sind AU-Vorgänge mit rund 77 Millionen ausgestellten Scheinen pro Jahr eine der häufigsten Praxisleistungen. Somit bedeutet die Doctolib-Videosprechstunde mit der Möglichkeit AUs mit Patienten zu teilen für Praxen eine Effizienzsteigerung. Denn Telekonsultation ist in mehrfacher Hinsicht attraktiv: Nicht nur im Hinblick...

Telefonische Krankschreibungen sollen erneut ausgedehnt werden

Telefonische Krankschreibungen sollen erneut ausgedehnt werden
© carballo - stock.adobe.com

Telefonische Krankschreibungen beim Arzt wegen Erkältungsbeschwerden sollen wegen der Corona-Lage bis Jahresende wieder umfangreicher möglich gemacht werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte am 14.10.2020 in Berlin einen entsprechenden Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen für morgen an. Das Gremium ist mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen besetzt.

Krankschreibung per Video

Krankschreibung per Video
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Patienten können sich künftig per Videosprechstunde vom Arzt krankschreiben lassen. Voraussetzung für die Krankschreibung per Video ist, dass der Versicherte der behandelnden Arztpraxis bekannt ist und die Erkrankung eine Untersuchung per Videosprechstunde zulässt. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss von Spitzenvertretern der Ärzte, Krankenkassen und Krankenhäuser. Ein Anspruch der Versicherten auf Krankschreibung per Videosprechstunde besteht jedoch nicht. Die neue Möglichkeit wurde unabhängig von der Corona-Pandemie geschaffen, wie der...

AOK will Erstattung für PCR-Test auf 15 Euro drücken

AOK will Erstattung für PCR-Test auf 15 Euro drücken
© Kzenon - stock.adobe.com

Der AOK-Bundesverband kündigte an, nicht mehr für jeden Test auf das Corona-Virus 59 Euro an die Labore bezahlen zu wollen. Eine deutliche Reaktion kam postwendend vom Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): „Unangemessen, realitätsfern und ein vollkommen falsches Signal“, urteilten der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen sowie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister.

Krankschreibung bei Atemwegserkrankung: Ab 20. April wieder Arztbesuch nötig

Krankschreibung bei Atemwegserkrankung: Ab 20. April wieder Arztbesuch nötig
© Alexander Raths - stock.adobe.com

Für Krankschreibungen bei leichten Atemwegsbeschwerden müssen Arbeitnehmer ab diesem Montag wieder zum Arzt gehen. Eine in der SARS-CoV-2-Epidemie eingeführte Ausnahmeregelung, dass dies auch nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt ging, wird nicht verlängert. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Freitag. Für die Beurteilung, ob man arbeitsunfähig ist und eine Krankschreibung erhält, ist wieder eine körperliche Untersuchung nötig. Von den Praxisärzten kam Kritik.

Schnelltest zur Erkennung von SARS-CoV-2

Schnelltest zur Erkennung von SARS-CoV-2
© PharmACT

In ganz Deutschland geht aktuell die Angst vor dem Coronavirus (SARS-CoV-2) um. Wer befürchtet, sich infiziert zu haben, musste bisher mittels Abstrich einen PCR-Labortest machen lassen, der zum Teil erst nach mehreren Stunden ein Ergebnis liefert. Die auf die Herstellung von Schnelltests spezialisierte PharmACT AG hat nun mit dem CoV-2 Rapid Test einen Schnelltest für das direkte Infektionsscreening am Probanden entwickelt. Dafür werden lediglich 2 Tropfen Kapillarblut aus der Fingerspitze auf eine Testkassette gegeben. Innerhalb von nur 20 Minuten detektiert der Test die...

Impfplicht: Bundestag beschließt Masernschutzgesetz

Impfplicht: Bundestag beschließt Masernschutzgesetz
© sdecoret - stock.adobe.com

Kinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Daher ist für sie künftig beim Eintritt in die Kindertagesstätte oder Schule, ein altersgerechter Masernimpfschutz nachzuweisen. Auch Personen, die in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen arbeiten, sollen gegen diese gefährliche Infektionskrankheit geimpft sein. Diese Regelungen sind Gegenstand des Gesetzes für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz), welches heute vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde.

Impfung: Masernschutzgesetz beschlossen

Impfung: Masernschutzgesetz beschlossen
© psdesign1 - stock.adobe.com

Kinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Daher ist für sie künftig beim Eintritt in eine Gemeinschaftseinrichtung, wie Kindertagesstätte oder Schule, eine vollständige Masern-Schutzimpfung nachzuweisen. Auch Personen, die dort arbeiten, sollen gegen die gefährliche Infektionskrankheit geimpft sein. Diese Regelungen sind unter anderem im „Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz)“ enthalten. Lesen Sie hier die wichtigsten Eckpunkte des neuen Gesetzes!

Telematikinfrastruktur: Übersicht zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Mit dem E-health-Gesetz sind Ärzte und Pschotherapeuten zur Anbindung an die Telematik-Infrastruktur verpflichtet. Die Kosten, die durch die Anschaffung der dafür notwendigen zertifizierten Technik enstehen, müssen laut Gesetz die Krankenkassen tragen. Welche Ausstattung erforderlich ist und in welcher Höhe Erstattungspauschalen gewährt werden, wurden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband in der TI-Finanzierungsvereinbarung festgelegt.

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Um die Entwicklung einer Hauterkrankung oder den Heilungsprozess einer Wunde zu überwachen, ist in der Regel kein Vor-Ort-Termin in der Arztpraxis mehr notwendig. Zeitgemäß können Dermatologen nach Diagnosestellung und Therapieempfehlung im Rahmen der Eingangsuntersuchung mit der Videosprechstunde therapeutische Erfolge mit dem Patienten vertraulich via PC, Laptop oder Tablet besprechen. Mit dem durch die gesetzlichen Krankenkassen geförderten Patientenservice entlasten Dermatologen zugleich Praxispersonal, etablieren komfortable Arbeitsabläufe und verhindern...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)
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