Dienstag, 24. November 2020
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: Hygiene

November 2020

Zusätzliche Messungen zu Corona-Lage in Bussen und Bahnen

Das Bundesverkehrsministerium will mögliche Ausbreitungswege des Coronavirus im Öffentlichen Personenverkehr noch tiefgehender untersuchen lassen. "Fahrgäste und Personal sind in Bus und Bahn sicher unterwegs", sagte der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) am Freitag. Viele wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass es im öffentlichen Personennahverkehr kein erhöhtes Infektionsrisiko gebe. Eine weitere Untersuchung solle die Datenbasis nun noch erweitern und bisherige Erkenntnisse validieren.

Urologen warnen vor Einstellung ambulanter Operationen

Der Stellenwert ambulanter Operationen im Gesundheitswesen ist unumstritten hoch – im Zuge der Corona-Pandemie einmal mehr. Ambulante Operationen entlasten nicht nur die Klinikkapazitäten, sondern sparen den Krankenkassen auch erhebliche Kosten. Für die nordrheinischen Urologen der Uro-GmbH Nordrhein ist vor diesem Hintergrund völlig unverständlich, dass die gesetzlichen Krankenkassen den Vertrag zur Förderung von ambulanten Operationen zum 01.01.2021 gekündigt haben.

Gericht: Schließung von Kosmetikstudios und Massage-Praxen unzulässig

Mehrere Betreiber von Kosmetikstudios und Massage-Praxen im Saarland haben sich vor Gericht erfolgreich gegen die Schließung ihrer Geschäfte während des Teil-Lockdowns gewehrt. Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes sieht in dem umfassenden Betriebsverbot "eine sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung" gegenüber anderen "körpernahen Dienstleistern", wie das Gericht am Montag in Saarlouis zur Entscheidung in Eilverfahren mitteilte (Aktenzeichen 2 B 337/20 und 2 B 340/20).

DKG: Kliniken brauchen schnelle Entscheidungen zur finanziellen Absicherung

Die Krankenhäuser stehen in der zweiten Corona-Welle vor noch größeren Herausforderungen als im Frühjahr. Die Zahl der COVID-19-Intensivpatienten verdoppelt sich aktuell innerhalb von zwei Wochen und wird bereits am Freitag den Höchststand aus dem April mit rund 2.900 Patienten erreichen. Die Tendenz ist weiterhin stark steigend, sodass bis Ende November mit einer nochmaligen Verdoppelung auf dann 6.000 Patienten zu rechnen ist.

Oktober 2020

Ärzte und Wissenschaftler gegen pauschalen Lockdown

Ärzte und Wissenschaftler haben sich gegen ein breites Herunterfahren des Alltagslebens zur Corona-Eindämmung ausgesprochen und werben für größere Bemühungen um Akzeptanz. "Eine pauschale Lockdown-Regelung ist weder zielführend noch umsetzbar", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Mittwoch. Man könne nicht das ganze Land "Wochen und Monate in eine Art künstliches Koma" versetzen, auch angesichts bleibender Schäden für Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Nötig...

Ärtztepräsident: „Weitere Einschränkungen sind nicht angebracht“

Nach dem jüngsten Appell von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Ärztepräsident Klaus Reinhardt davor gewarnt, die Bevölkerung zu verunsichern. Er wolle keine Entwarnung oder übertriebene Gelassenheit verbreiten. „Aber ich finde, man kann den Menschen nicht in einer Tour Angst machen“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer am Montag im Deutschlandfunk. So könne eine Art von Abstumpfung entstehen. Teile der Bevölkerung könnten anfangen, die Warnungen nicht mehr ernst zu nehmen.

KBV und Zi zur Veröffentlichung des Orientierungswertes für Krankenhauskosten

Das Statistische Bundesamt hat seine Ergebnisse zur Kostenentwicklung in Krankenhäusern veröffentlicht: Die Personalkosten steigen um 3,4%, die Sachkosten um 1,3%. Daraus errechnet sich eine Erhöhung der Preise für stationäre Leistungen der Krankenhäuser um 2,6%. Ganz anders das Bild im ambulanten Bereich: Gegen die Stimme der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ist im Erweiterten Bewertungsausschuss festgelegt worden, dass der Erstattungsbetrag je Leistung für die Vertragsärzte- und Psychotherapeuten um lediglich 1,25% weiterentwickelt wird.

September 2020

Regierungssprecher: 50 Euro Bußgeld bei Falschangaben trifft Gäste

Gäste, die in Restaurants falsche Einträge auf den Gästelisten machen, sollen nach dem Willen von Bund und Ländern künftig mindestens 50 Euro Bußgeld zahlen - und nicht die Wirte. "Falsche Angaben zu ihrer Person von Gästen in Restaurants und Bars werden künftig mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro belegt, das von den Gästen zu entrichten ist", stellte ein Regierungssprecher am Dienstagabend in Berlin klar. "Ergänzend werden die Wirte aufgefordert, die Plausibilität der Angaben zu überprüfen",...

Ein Fünftel der Urlauber in Corona-Zeiten schlecht erholt

Ferien in Corona-Zeiten: Fast ein Fünftel der Deutschen hat sich dieses Jahr weniger gut oder überhaupt nicht erholt. Zwar konnte die Mehrheit der Deutschen ihren Urlaub auch in Pandemie-Zeiten genießen, doch der Anteil derjenigen, die nicht richtig ausspannen konnten, war deutlich höher als im Vorjahr. Das zeigt der Urlaubsreport 2020 der DAK-Gesundheit, eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse. Vor allem Menschen in Bayern und Nordrhein-Westfalen berichteten von mangelhafter Erholung.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)
  • Neue S2k-Leitlinie zur stationären Behandlung von COVID-19 Patienten (23.11., DGIIN, DIVI, DGP)