Montag, 6. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Adipositas

März 2020

Darmmikroben programmieren Genaktivität

Darmmikroben programmieren Genaktivität
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Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Hebrew University in Jerusalem zeigten bei Mäusen: Darmbakterien programmieren in Zellen der Darmschleimhaut die Aktivität des Erbguts um und nehmen damit erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des gesunden Darms. Eine experimentell hervorgerufene akute Darmentzündung führte in den Schleimhautzellen der keimbesiedelten Tiere zu einer massiven Steigerung der Aktivität entzündungs- und auch krebsfördernder Gene.

Adipositas und Diabetes: Neue Metabolische Klassifikation der Prolaktin-Spiegel

Adipositas und Diabetes: Neue Metabolische Klassifikation der Prolaktin-Spiegel
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Mexikanische und deutsche Wissenschaftler haben Studien über den Zusammenhang des Prolaktin-Spiegels und der metabolischen Gesundheit bzw. der Entstehung von Diabetes analysiert und interpretiert. Als Konsequenz dieser Analysen wird eine neue Einteilung der Prolaktin-Spiegel für Patienten vorgeschlagen, welche als „metabolische Klassifikation der Prolaktin-Spiegel“ bezeichnet wird.

Arthrose: Erhöhtes Risiko durch Adipositas erblich

Arthrose: Erhöhtes Risiko durch Adipositas erblich
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Fettleibigkeit gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für eine Arthrose. Neue Untersuchungen an Labormäusen zeigen, dass das Risiko auch in der nächsten Generation erhöht ist, selbst wenn die Nachkommen kein erhöhtes Körpergewicht haben. Die kürzlich in der Fachzeitschrift Arthritis & Rheumatology veröffentlichten Ergebnisse werfen nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) Fragen zu Krankheitsmechanismen und zukünftigen Vermeidungsstrategien auf.

Adipositas: Metaflammation gefährdet Gesundheit

Adipositas: Metaflammation gefährdet Gesundheit
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Überschüssiges Fettgewebe, über das die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland verfügt, ist kein ästhetisches Problem, sondern ein Risiko für die Gesundheit. Die Fettzellen setzen vor allem im Bauchbereich Mediatoren und Hormone frei, die eine schwelende Entzündung hervorrufen, und zwar sowohl lokal als auch systemisch. Wie solche Entzündungsprozesse entstehen, warum sie langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen und welche neuen therapeutischen Ansätze es gibt, ist Thema zahlreicher Symposien auf dem...

Februar 2020

Super-Androgene: Einfluss auf weibliche Gesundheit

Super-Androgene: Einfluss auf weibliche Gesundheit
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Männliche Geschlechtshormone werden nicht nur in den Hoden produziert. Das dort produzierte Testosteron ist nicht einmal das stärkste Sexualhormon. Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Nebenniere noch viel stärkere „Super-Androgene“ in den Kreislauf freisetzt – auch bei Frauen. Experten stellen die aktuellen Erkenntnisse zu diesen Hormonen auf dem 63. Deutschen Kongress für Endokrinologie in Gießen vor und diskutieren auf der Pressekonferenz am 4. März 2020 daraus ableitbare diagnostische und therapeutische Anwendungen.

Typ-2-Diabetes: Prävention, Früherkennung und Behandlung

Typ-2-Diabetes: Prävention, Früherkennung und Behandlung
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Am 7. und 8. Februar 2020 fand in München zum 9. Mal die Fortbildungsveranstaltung „Innere Medizin fachübergreifend – Diabetologie grenzenlos“ statt. Experten aus unterschiedlichsten medizinischen Fachgebieten präsentierten und diskutierten die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Diabetologie und den damit verbundenen Erkrankungen. Die 2 Tage im Hotel Hilton Munich Park boten wieder eine umfassende Fortbildungsmöglichkeit für die tägliche Patientenversorgung in Klinik und Praxis.

Osteoporose: Schmerzreduktion und Vermeidung von Frakturen

Osteoporose: Schmerzreduktion und Vermeidung von Frakturen
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Mitte Januar hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ein Disease-Management-Programm (DMP) für Osteoporose-Patienten beschlossen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) begrüßt die Einführung eines strukturierten Behandlungsprogramms für Menschen, bei denen eine medikamentös behandlungsbedürftige Osteoporose diagnostiziert worden ist. Die Fachgesellschaft weist jedoch auf weiterhin bestehende Defizite bezüglich der Früherkennung hin, die für eine frühzeitige Behandlung bei Knochenschwund wichtig ist. Die DGE fordert...

Nichtalkoholische Steatohepatitis: Therapeutische Option mit INDY-Inhibition

Nichtalkoholische Steatohepatitis: Therapeutische Option mit INDY-Inhibition
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Eternygen hat bekanntgegeben, dass es auf dem 3. globalen NASH-Kongress, der vom 10. bis 11. Februar 2020 in London, Großbritannien, stattfindet, ein Poster präsentieren wird (ElAgroudy et al.). Die präklinischen Daten zeigen, dass die Inhibition des Tricarboxylattransporters INDY (I'm Not Dead Yet/NaCT) in der Plasmamembran, der durch das Langlebigkeitsgen mIndy/SLC13A5 kodiert wird, mittels eines niedermolekularen Wirkstoffs die nichtalkoholische Steatohepatitis (NASH) in einem diätinduzierten NASH-Mausmodell umkehren kann.

Dezember 2019

Primärprävention: GenoGyn-Fortbildung für Frauenärzte

Primärprävention: GenoGyn-Fortbildung für Frauenärzte
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Von der fetalen Programmierung bis zur Osteoporose: „Gynäkologinnen und Gynäkologen haben einzigartige Chancen, die Frauengesundheit zu erhalten und wir sollten sie besser nutzen“, sagt Dr. Jürgen Klinghammer, Kölner Frauenarzt und Vorstandsvorsitzender der GenoGyn. Die ärztliche Genossenschaft repräsentiert rund 600 niedergelassene Frauenärzte und fördert mit ihrem zertifizierten Ausbildungsprogramm in Präventionsmedizin seit 2008 eine personalisierte und präventionsorientierte Medizin in der gynäkologischen Praxis. An den...

Angekurbelter Fettstoffwechsel schützt das Herz

Ein kleines Molekül schützt das Herz davor, dass seine Pumpfunktion sich verschlechtert. Professor Johannes Backs und Dr. Zegeye Jebessa, Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Universitätsklinikum Heidelberg, haben jetzt in Herzmuskelzellen von Mäusen herausgefunden, wie dieses Schutzmolekül gebildet wird. Damit könnte sich ein völlig neuer therapeutischer Ansatz eröffnen, um die Herzschwäche zu behandeln. Denn die Ergebnisse verknüpfen den Abbau gespeicherter Fette mit dem Herzen in bisher...

November 2019

Kardiovaskuläres Risiko bei Typ-2-Diabetes: Aktuelle Leitlinienempfehlungen aus Diabetologie und Kardiologie

Kardiovaskuläre Ereignisse sind weltweit die Hauptursache für Todesfälle und Behinderung bei Menschen mit Typ-2-Diabetes (1). Daher ist es wichtig, zusätzlich zu HbA1c-Wert und Gewicht auch die kardiovaskulären Risikofaktoren zu senken. Die zentrale Bedeutung einer zielgerichteten kardiovaskulären Risikoreduktion machen auch aktuelle Leitlinienempfehlungen aus der Diabetologie (2) und Kardiologie (3) sowie Konsensuspapiere (4) deutlich. GLP-1 Rezeptoragonisten (RA) wie Liraglutid und Semaglutid bieten eine Therapieoption, die an allen 3...

Rheuma: Zu viele Kilos hemmen die Wirkung von Medikamenten

Menschen mit starkem Übergewicht erkranken nicht nur häufiger an einer rheumatoiden Arthritis, bei ihnen wirken auch viele Rheumamedikamente weniger gut. Nach einer aktuellen Analyse von Daten des Patientenregisters „RABBIT“, die heute in der Fachzeitschrift Rheumatology veröffentlicht wird, sind darunter auch einige Biologika, die gezielt Entzündungsprozesse stoppen sollen. Botenstoffe aus den überflüssigen Fettzellen scheinen für die schlechtere Wirkung der Medikamente verantwortlich zu sein. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie...

Adipositas: 3D-Ansatz soll helfen, langfristig Gewicht zu reduzieren

Ein Dreifachansatz (3D-Ansatz) bestehend aus den Bereichen diagnosing, discussing und setting directions ist entscheidend, um effektiv und langfristig Gewicht zu reduzieren. Das zeigt eine aktuelle Subgruppen-Analyse der internationalen Studie ACTION IO (Awareness, Care, and Treatment In Obesity MaNagement – an International Observation). Sie ist die größte Studie ihrer Art, die Hindernisse für eine effektive Behandlung von Adipositas identifizieren soll. Die aktuellen Auswertungen wurden im Rahmen der diesjährigen Obesity Week in Las Vegas vorgestellt.

Adipositas: Veränderung des tageszeitabhängigen Stoffwechselzyklus durch kalorienreiche Ernährung

Adipositas: Veränderung des tageszeitabhängigen Stoffwechselzyklus durch kalorienreiche Ernährung
© Heidi Mehl / Fotolia.com

Erstmals zeigt eine Studie unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), auf welche Art und Weise Glukokortikoidhormone wie Cortisol, den Zucker- und Fettspiegel steuern. Dabei wurde insbesondere der Unterschied zwischen Tag und Nacht, Nahrungsaufnahme und Fasten sowie Ruhe und Aktivität über einen Zeitraum von 24 Stunden beobachtet. Die Forschungsarbeiten an Mäusen machen deutlich, dass sich der tageszeitabhängige Stoffwechselzyklus durch eine kalorienreiche Ernährung verändert. Da...

Typ-1-Diabetes: G-BA bescheinigt Zusatznutzen für SGLT-2 Hemmer Dapagliflozin

Typ-1-Diabetes: G-BA bescheinigt Zusatznutzen für SGLT-2 Hemmer Dapagliflozin
© kwanchaichaiudom - stock.adobe.com

Dem SGLT-2 Hemmer Dapagliflozin (Forxiga® 5 mg) wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ein Zusatznutzen für Patienten mit Typ-1-Diabetes zugesprochen. Der positive Beschluss des G-BA basiert auf den Daten zur HbA1c-Senkung mit Dapagliflozin 5 mg aus den Zulassungsstudien DEPICT-1 und DEPICT-2 (1-3). Dapagliflozin ist das erste orale Antidiabetikum, das in der EU zugelassen ist als Zusatztherapie zu Insulin für Erwachsene mit Typ-1-Diabetes mit einem BMI von 27 kg/m2 oder höher, wenn Insulin allein den Blutzuckerspiegel trotz...

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