Mittwoch, 20. März 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Adipositas

Februar 2019

Forschungsförderung: Deutsche Leberstiftung vergibt Freistellungs-Stipendien

Um die Initiierung und Planung von klinischen Projekten oder klinischen Studien im Bereich der Hepatologie zu unterstützen, lobte die Deutsche Leberstiftung auch für das Jahr 2019 Freistellungs-Stipendien aus. Das Gutachterkomitee beschloss die Förderung von 2 Projekten. Gefördert werden eine Studie zur nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung und ein Projekt, das sich mit neuen genetischen Ursachen für akutes Leberversagen im Kindesalter befasst.

Adipositas: Gen Lypla1 beeinflusst geschlechtsspezifisch die Fettleibigkeit

Adipositas: Gen Lypla1 beeinflusst geschlechtsspezifisch die Fettleibigkeit
© catalin / Fotolia.com

Wie anfällig man für Übergewicht, Insulinresistenz und weitere kardio-metabolischen Merkmale ist, kann auch vom Geschlecht abhängen. Ein internationales Forscherteam untersuchte umfassend die Rolle des Geschlechts und seine Interaktion mit dem genetischen Hintergrund bei kardio-metabolischen Phänotypen. Dabei wurde u.a. ein geschlechtsspezifischer Adipositas-Locus bei dem Gen Lypla1, das mit der menschlichen Fettleibigkeit in Verbindung steht, entdeckt.

Typ-2-Diabetes: Aktuelle Leitlinien

Typ-2-Diabetes: Aktuelle Leitlinien
© magele-picture Fotolia.com

Die Therapie des Typ-2-Diabetes wird neu ausgerichtet. „Wir haben durch die intensive Glukosesenkung keine Verbesserung der Sterblichkeit erreichen können“, resümierte Prof. Dr. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen, die Bemühungen der vergangenen Jahre. Deshalb werde es in Zukunft nicht mehr wichtig sein, den HbA1c-Wert so tief wie möglich zu senken, sondern vielmehr, auf welche Weise er gesenkt wird. Die Argumente hierfür liefern die kardiovaskulären Endpunktstudien, die für einige Substanzen zeigen konnten, dass sie die Mortalität...

Deutscher Herzbericht 2018 (Teil 1): Herzkrankheiten weiterhin Haupttodesursache

Deutscher Herzbericht 2018 (Teil 1): Herzkrankheiten weiterhin Haupttodesursache
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Die Sterblichkeit durch Herzkrankheiten in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gesunken. Auch wenn diese Entwicklung erfreulich sei, dürfe man trotzdem keine Entwarnung geben, betont Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, anlässlich der Vorstellung des neuen Deutschen Herzberichts 2018, da es noch immer jährlich über 338.000 Sterbefälle aufgrund einer Herzerkrankung gebe.

Adipositas: Vermehrt enterochromaffine Zellbildung durch Clostridium ramosum im Mausmodell nachgewiesen

Adipositas: Vermehrt enterochromaffine Zellbildung durch Clostridium ramosum im Mausmodell nachgewiesen
© Heidi Mehl / Fotolia.com

Dass bestimmte Darmbakterien das Gewicht beeinflussen, ist bekannt. Wie dieser Effekt zustande kommt, war bislang aber unklar. Ein Potsdamer Forscherteam  zeigt nun, dass das Bakterium Clostridium ramosum die Darmzellen von Mäusen dazu bringt, vermehrt den Botenstoff Serotonin auszuschütten. Durch das Serotonin wird die Fettaufnahme aus dem Darm begünstigt, was die Fettpolster schneller wachsen lässt.

November 2018

Gewichtsreduktion: Intermittierendes Fasten bietet keinen Vorteil gegenüber herkömmlichen Diäten

Gewichtsreduktion: Intermittierendes Fasten bietet keinen Vorteil gegenüber herkömmlichen Diäten
© Erwin Wodicka - wodicka@aon.at / Fotolia.com

Intervallfasten hilft beim Abnehmen und fördert die Gesundheit – allerdings nicht besser als herkömmliche Reduktionsdiäten. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Heidelberg mit der HELENA-Studie, der bislang größten Untersuchung zum Intervallfasten. Für sie steht daher fest: Es gibt viele Wege zu einem gesünderen Gewicht, jeder muss die passende Diät finden und dann gilt: Just do it!

Diabetes Management: Multifaktorielle Wirkweise von GLP-1 RA

Diabetes Management: Multifaktorielle Wirkweise von GLP-1 RA
© Sherry Yates / Fotolia.com

Im komplexen Krankheitsbild des Typ-2-Diabetes fallen besonders die assoziierten Komorbiditäten ins Gewicht. Hierbei stehen atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen ganz klar im Fokus: Eine Therapie, die frühzeitig das kardiovaskuläre (CV) Risiko adressiert, kann den Verlauf des Typ-2-Diabetes begünstigen. Geeignet sind beispielsweise GLP-1 Rezeptor Agonisten (RA), wie Liraglutid oder Semaglutid, die nicht nur den HbA1c-Wert, sondern auch schwere CV-Ereignisse nachweislich senken konnten (1,2,3). Über den multifaktoriellen Wirkansatz der GLP-1 RA...

Typ-2-Diabetes: Regelmäßiges Frühstücken verringert das Risiko

Frühstücken oder nicht? Hat das regelmäßige Frühstücken einen Einfluss auf das Risiko für Diabetes? – Diese Fragen sind in der Forschung bislang nicht klar beantwortet. Rund 20% der deutschen Bevölkerung verzichtet morgens auf ihr Frühstück. In der Altersgruppe von 18-29 Jahren sind es sogar um die 50% der Menschen. Eine wissenschaftliche Auswertung am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) zeigt nun, dass Männer und Frauen, die im Erwachsenenalter auf das Frühstück verzichten, ein 33% höheres Risiko aufweisen, an...

Neurologische Bewegungsstörungen: Perspektiven individualisierter Therapie und Prävention

Neurologische Bewegungsstörungen: Perspektiven individualisierter Therapie und Prävention
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

In jüngster Zeit wurden einige wichtige Krankheitsmechanismen aufgeklärt – insbesondere im Bereich der genetischen Ursachen – was zu neuen Therapieansätzen bei Bewegungsstörungen geführt hat. „Die neuen Therapien greifen gezielt in frühe Folgen der Genmutation ein und setzen damit direkt an der Krankheitsursache an“, berichtet die Neurologin Professor Daniela Berg, Kiel. Sie präsentierte beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin vielversprechende Therapiestudien zur Parkinsonerkrankung und...

Multiple Sklerose: Umweltfaktoren und Darmbakterien befördern Entzündung

Multiple Sklerose: Umweltfaktoren und Darmbakterien befördern Entzündung
© pixelcaos / Fotolia.com

Die Ursachenforschung zur Multiplen Sklerose ist noch jung. Sie bringt Erkenntnisse hervor, die für die Vorbeugung und Behandlung der entzündlichen Nervenerkrankung relevant sind. „Umweltfaktoren machen zwei Drittel des MS-Risikos aus. Einige Einflussfaktoren wurden erst in jüngerer Zeit identifiziert. So hat sich zum Beispiel gezeigt, dass Zigarettenrauch, Übergewicht und übermäßiger Kochsalzkonsum Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen“, berichtet Professor Ralf Gold, Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie...

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