Mittwoch, 18. September 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Arzt

September 2019

Hypoglykämie: Hohe Belastung für Angehörige

64% der Angehörigen von Menschen mit Diabetes empfinden Ängste und Sorgen in Bezug auf Hypoglykämien. Zu diesem Ergebnis kam eine internationale Studie, für die 4.300 Angehörige von Menschen mit Diabetes in 9 Ländern befragt wurden (1). Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift Diabetes Therapy veröffentlicht. Die Analyse zeigt zudem, dass offene Gespräche über das Thema Hypoglykämien einen positiven Einfluss auf das Leben der Diabetes-Patienten haben können (1).

Komplexe perianale Fisteln bei Morbus Crohn: Stammzelltherapie verhindert Rezidiv

Komplexe perianale Fisteln bei Morbus Crohn: Stammzelltherapie verhindert Rezidiv
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Viszeralmedizinische Kompetenzzentren, wie sie am Agaplesion Markus Krankenhaus (AMK) in Frankfurt am Main integriert sind, tragen dazu bei, die Versorgung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) zu optimieren. Die enge Zusammenarbeit von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, regelmäßige CED-Fallkonferenzen sowie die kurzen Wege am Zentrum helfen, auch bei schwierigen Fällen schnell die bestmögliche Behandlung für den Patienten zu finden. Eine besondere therapeutische Herausforderung stellen komplexe perianale Fisteln bei...

Hypoglykämien: Aufklärung über Soziale Medien

Auch eine intensive Schulung und die Beachtung aller Empfehlungen können nicht immer verhindern, dass es bei Menschen, deren Diabetes beispielsweise mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen behandelt wird, zu Hypoglykämien kommt. Viele Patienten sind jedoch nur unzureichend über das Thema Hypoglykämien informiert und sprechen auch nicht mit ihrem Arzt darüber – oft aus dem Schuldgefühl heraus, trotz Schulung in eine solche Situation geraten zu sein (1). Mit einer neuen Kampagne in sozialen Medien möchte Lilly Diabetes Betroffene und ihre...

August 2019

Saisonale Grippe: Sinkende Impfquoten auch bei Hochrisiko-Patienten

Saisonale Grippe: Sinkende Impfquoten auch bei Hochrisiko-Patienten
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Die saisonale Grippe ist vor allem für Menschen mit chronischen Erkrankungen gefährlich. Dennoch erhalten weniger als die Hälfte der chronisch Nierenkranken und nur rund 13% der chronisch Lungenkranken eine Grippeschutzimpfung. Das zeigten Ärzte der Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nieren- und Hochdruckkrankheiten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, in einer kürzlich veröffentlichten Studie.

Nutzung von Smartphones kann Karpaltunnelsyndrom auslösen

Die intensive Nutzung von Smartphones fördert vermutlich einen Nerven-Engpass im Handgelenk mit schmerzhaften Taubheitsgefühlen, das Karpaltunnelsyndrom (KTS). Das belegen aktuelle Studien aus Asien (1, 2). „Drehende Bewegungen im Handgelenk verstärken das KTS, das ist bekannt“, bestätigt Prof. Dr. Helmut Buchner von der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN). Wer häufig Kribbeln im zweiten und dritten Finger spürt, sollte einen Neurologen aufsuchen. Für Schwangere sind örtliche...

Magensäureblocker: Kein Zusammenhang zu Allergien

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) sieht keinen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Magensäureblockern und der Entwicklung von Allergien, wie er in einer aktuellen Studie hergestellt wird. Die in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlichte Arbeit basiert allein auf Daten österreichischer Krankenversicherungen und bezieht fast keine Diagnosedaten mit ein. Nach Ansicht von Experten der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen...

Juli 2019

Nicht-dystrophe Myotonie: Mexiletin für neues Anwendungsgebiet zugelassen

Nicht-dystrophe Myotonie: Mexiletin für neues Anwendungsgebiet zugelassen
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Mexiletin ist seit Dezember 2018 unter dem Namen NaMuscla® zur Behandlung der nicht-dystrophen Myotonie (NDM) bei Erwachsenen zugelassen (1). Bis 2009 wurde das Arzneimittel in Deutschland als Therapeutikum bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt. „Wirkstoffe für ein völlig neues Anwendungsgebiet zu erschließen, hat zahlreiche Vorteile“, so Prof. Dr. York Zöllner, Hamburg, auf einem von Hormosan organisierten Symposium im Rahmen des DGM-Kongresses in Göttingen (2). „Der Wirkstoff ist pharmakologisch gut charakterisiert, und es...

Diabetologie: Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten in Versorgung und Therapie

Diabetologie: Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten in Versorgung und Therapie
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Digitale Lösungen werden auch in der Diabetologie immer wichtiger. Schon jetzt nutzen zum Beispiel viele Patienten Apps und Wearables, um ihre Gesundheitsdaten zu erfassen. Doch das ist erst der Anfang. Das Potenzial, das die Digitalisierung für die Diabetestherapie und -versorgung hat, ist weitaus größer – davon ist die Berlin-Chemie AG überzeugt und hat deshalb mehrere zukunftsweisende Projekte gestartet.

Aktuelle Hitzewelle macht den Menschen zu schaffen

Die nächste Hitzewelle in diesem Jahr rollt, so auch über Hannover. „Weniger Menschen als befürchtet mussten bislang in unserer Zentralen Notaufnahme behandelt werden“, sagte am Mittwochnachmittag Christoph Duesberg, der Leiter des internistischen Bereichs der Notaufnahme der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Bei Spitzentemperaturen von bis zu 36 Grad Celsius waren bis zum Nachmittag nur 10 Patienten mit hitzebedingten Erkrankungen in die Notaufnahme eingeliefert worden. Doch „ohnehin schon schwer kranke Patienten haben durch die Hitze noch mehr zu...

Rückenschmerzen: S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ digital zugänglich

Rückenschmerzen: S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ digital zugänglich
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Ab sofort lässt sich die S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ über das digitale Nachschlagewerk AMBOSS abrufen. Sie steht Ärzten damit online wie offline in Sekundenschnelle zur Verfügung. Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ist unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) in Zusammenarbeit mit 13 weiteren medizinischen Fachgesellschaften sowie Berufsverbänden und Patientenvertretern entstanden.

Asthma: Patientenängste vor inhalativen Kortikosteroiden lindern

Asthma: Patientenängste vor inhalativen Kortikosteroiden lindern
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Patienten mit Asthma stehen einer Dauertherapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) häufig kritisch gegenüber. Dabei gehören ICS aufgrund ihrer anti-inflammatorischen Effektivität zu den wichtigsten Therapieoptionen in der Asthma-Behandlung (1). Bei inhalativer Anwendung, wie z.B. mit der ICS/LABA-Kombinationstherapie Revinty® Ellipta®, können mit geringen Wirkstoffmengen hohe topische Konzentrationen, bei oft raschem Wirkeintritt und geringen systemischen Wirkungen erreicht werden (2). Trotz klinischer Vorteile und Empfehlungen...

Cochlea-Implantat-Zentrum Leipzig erhält Qualitätssiegel

Cochlea-Implantat-Zentrum Leipzig erhält Qualitätssiegel
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Das Cochlea-Implantat-Zentrum Leipzig (CIZL) am Universitätsklinikum Leipzig erfüllt alle notwendigen Qualitätskriterien – sowohl bei Struktur und Qualifikationen der Mitarbeiter als auch bei Rehabilitationsprozessen und -ergebnissen. „Damit wurden wir ohne jegliche Abweichung zertifiziert, was uns alle stolz auf dieses Qualitätssiegel macht“, so Prof. Dr. Michael Fuchs, Leiter des Zentrums, das sich der Versorgung von Hörgeschädigten widmet. 

Spinale Muskelatrophie: Präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen ermöglicht eigenständige Atmung

Spinale Muskelatrophie: Präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen ermöglicht eigenständige Atmung
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Seit 2017 besteht die  Option einer medikamentösen Behandlung der spinale Muskelatrophie, indem fehlendes SMN-Protein auf Grund eines Gendefekts durch Aktivierung eines Ersatzgens ausgeglichen wird. Eine präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen verhindert den Verlust motorischer Fähigkeiten, bei „later-onset“- Erkrankungen sind Verbesserungen der motorischen Fähigkeiten möglich.

Komplikationen der Endoprothetik: Ursachen für Infektionen erkennen und rechtzeitig adäquat behandeln

Komplikationen der Endoprothetik: Ursachen für Infektionen erkennen und rechtzeitig adäquat behandeln
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Die Infektion eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks gehört zu den gefürchtetsten Komplikationen in der Endoprothetik (1). Sie kann auch noch Jahrzehnte nach der Implantation auftreten – und zieht dann oft langwierige und aufwendige Behandlungen mit mehreren Operationen nach sich. Erreger aus einem Infektherd können sich über die Blutbahn auf das Implantat ausbreiten und dort vermehren. Träger von Gelenkprothesen sollten deshalb jedwede Infektion und Entzündung ernst nehmen und sich im Zweifel ärztlich beraten lassen, empfiehlt die AE...

KI: Lernende Systeme sollen Diagnostik und Pflege optimieren

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Expertinnen der Plattform Lernende Systeme regen an, Gestaltungsmöglichkeiten für eine freiwillige „Datenspende“ im Gesundheitsbereich auszuloten. Die Arbeitsgruppe „Gesundheit, Medizintechnik, Pflege“ empfiehlt dies in ihrem Bericht, den sie auf der Jahreskonferenz der Plattform in Berlin präsentierte. Das Expertengremium zeigt darin, wie Patienten und Fachpersonal zukünftig von Künstlicher Intelligenz (KI) profitieren können. Zudem formulieren sie, welche spezifischen Voraussetzungen für einen sicheren, ethisch...

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Dank moderner Medikamente können die rund 87.000 Menschen in Deutschland mit HIV beziehungsweise AIDS heute fast normal leben. Stattdessen belasten mitunter Ausgrenzung, Zurückweisung und Angst Betroffene heute schwerer als die eigentliche Erkrankung. „Vorurteile und mangelndes Wissen sind oft die Hauptursachen für Ausgrenzung und Zurückweisung von HIV-Positiven. Dem wollen wir unter anderem mit einer Telefon-Hotline entgegenwirken“, so Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER.