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Medizin

Beiträge zum Thema: Lernen

November 2019

Diabetes Selbsthilfe: App für Patienten und Angehörige

Diabetes Selbsthilfe: App für Patienten und Angehörige
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Ab sofort ist die neue App der Deutschen Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) verfügbar. Sie ist ein Selbsthilfeangebot von Betroffenen für Betroffene. „DDH-M Digital“ ist erhältlich für Android und iOS und kann in den jeweiligen Stores kostenlos heruntergeladen werden. Die App sammelt Wissenswertes zum Thema Diabetes. Menschen mit Diabetes teilen in exklusiven Autorenbeiträgen ihre Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung. Die App ist eine Wissensdatenbank für alle Betroffenen und Interessierten in Deutschland. Besonders für...

Malignes Melanom: Forschung an KI-basierter Tumordiagnostik

Malignes Melanom: Forschung an KI-basierter Tumordiagnostik
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Mit Erhalt des Zuwendungsbescheids für das Projektvorhaben „Intelligente Diagnostik“ unter Leitung des FZI Forschungszentrum Informatik gehen 1,7 Millionen Euro Landesförderung an 5 Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW). In den nächsten 18 Monaten wird an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg somit an der intelligenten Tumordiagnostik gearbeitet: Das Verbundprojekt trägt durch den Einsatz quantitativer bildgebender Verfahren sowie künstlicher Intelligenz (KI) zur intelligenten Diagnostik von Hauttumoren bei.

Neuronale Netzwerke: Entstehung raumzeitlicher Sequenzen

Neuronale Netzwerke: Entstehung raumzeitlicher Sequenzen
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Neurowissenschaftler des Bernstein Center Freiburg (BCF) der Albert-Ludwigs-Universität und der Königlichen Technischen Hochschule Stockholm/Schweden (KTH) haben einen wesentlichen Vorgang im Gehirn entschlüsselt, der für das Verhalten von Lebewesen mitverantwortlich ist. „Eine der Grundvoraussetzungen für sinnvolles Verhalten ist, dass Netzwerke im Gehirn genau definierte Sequenzen neuronaler Aktivität erzeugen“, sagt Prof. Dr. Ad Aertsen, Freiburg. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Arvind Kumar von der KTH und Sebastian Spreizer,...

Oktober 2019

Ebola: Durch rVSV-EBOV ausgelöste Antikörperantwort entschlüsselt

Ebola: Durch rVSV-EBOV ausgelöste Antikörperantwort entschlüsselt
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rVSV-EBOV heißt der noch neue Impfstoff, der aktuell im Kampf gegen das meist tödliche Ebola-Virus eingesetzt wird. Seit 2018 haben ihn bereits über 200.000 Menschen erhalten. Wie genau der Impfstoff wirkt, war bislang jedoch nur teilweise bekannt. Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Florian Klein, Köln, konnten die durch rVSV-EBOV ausgelöste Antikörperantwort nun im Detail entschlüsseln. Ihre Erkenntnisse sind im renommierten Fachmagazin Nature Medicine veröffentlicht worden.

Herzinfarkt: Auf KI basierender Algorithmus ermöglicht präzise und schnelle Diagnostik

Herzinfarkt: Auf KI basierender Algorithmus ermöglicht präzise und schnelle Diagnostik
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Aktuelle Forschungen haben gezeigt, dass Abbotts auf Maschinellem Lernen beruhender Algorithmus Ärzten eine individuellere Bewertung ermöglichen könnte, indem er Faktoren wie Alter, Geschlecht und den Troponinspiegel im Blut nutzt, um die Herzinfarktdiagnose zu verbessern. Diese Technologie ist der erste auf maschinellem Lernen basierende Algorithmus, der hochsensitive Troponintests mit anderen Patientencharakteristika kombiniert, um Ärzte dabei zu unterstützen, besser festzustellen, ob ein Herzinfarkt vorliegt.

AD(H)S: Symptomatik und Diagnostik bei Frauen, Coaching und Komorbiditäten

AD(H)S: Symptomatik und Diagnostik bei Frauen, Coaching und Komorbiditäten
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Ziel der von MEDICE initiierten erfolgreichen Fortbildungsreihe ADHS im Dialog ist es, aktuelle Erkenntnisse und wichtige Fragen zu definierten Themenbereichen in der Diagnose und Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Erwachsenen im Fachkreis zu diskutieren, um so geeignete Lösungsansätze im Sinne einer optimalen und individuellen Behandlung des Patienten zu finden. In diesem Jahr wurden unter anderem ADS, ADHS bei Frauen, Coaching in der Praxis sowie bedeutende Komorbiditäten, wie beispielsweise Suchterkrankungen, thematisiert.

Juli 2019

Multiple Sklerose: Schädigung der Projektionsneuronen löst kortikale Atrophie aus

Multiple Sklerose: Schädigung der Projektionsneuronen löst kortikale Atrophie aus
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Projektionsneurone spielen eine zentrale Rolle bei den Gehirnveränderungen, die mit der Multiplen Sklerose (MS) einhergehen. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Projektionsneurone durch körpereigene Immunzellen geschädigt werden und diese Schädigung die mit der MS verbundene Schrumpfung des Gehirns wie auch damit einhergehende kognitive Veränderungen unterstützen könnte. Die neuen Erkenntnisse bieten interessante Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer, spezifischer Therapien für die Multiple Sklerose, die auf geschädigte Gehirnzellen...

KI: Lernende Systeme sollen Diagnostik und Pflege optimieren

KI: Lernende Systeme sollen Diagnostik und Pflege optimieren
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Expertinnen der Plattform Lernende Systeme regen an, Gestaltungsmöglichkeiten für eine freiwillige „Datenspende“ im Gesundheitsbereich auszuloten. Die Arbeitsgruppe „Gesundheit, Medizintechnik, Pflege“ empfiehlt dies in ihrem Bericht, den sie auf der Jahreskonferenz der Plattform in Berlin präsentierte. Das Expertengremium zeigt darin, wie Patienten und Fachpersonal zukünftig von Künstlicher Intelligenz (KI) profitieren können. Zudem formulieren sie, welche spezifischen Voraussetzungen für einen sicheren, ethisch...

Mai 2019

Disease-Management-Programm: IQWiG sieht Aktualisierungsbedarf

Disease-Management-Programm: IQWiG sieht Aktualisierungsbedarf
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Disease-Management-Programme (DMP) sollen in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, um sie an den jeweiligen Stand des medizinischen Wissens anzupassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zu Diabetes mellitus Typ 2 recherchiert, deren Empfehlungen zu Kernaussagen zusammengefasst und überprüft, ob sich aus ihnen ein Aktualisierungsbedarf ergibt. Die vorläufigen Ergebnisse liegen nun vor. Demnach sollten oder könnten fast alle Aspekte des DMP...

Digitaler Wandel verändert Arzt-Patienten-Beziehung

Digitaler Wandel verändert Arzt-Patienten-Beziehung
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Durch die digitale Transformation im Gesundheitswesen hat sich die Rolle des Arztes nachhaltig verändert. Er ist mehr und mehr Navigator und Wegweiser. Patienten erwarten Orientierung, Gespräche auf Augenhöhe sowie verlässliche Informationen. Relevante Informationen zur richtigen Zeit in angemessener Tiefe bieten zu können, ist bereits eine zentrale ärztliche Aufgabe. Dabei gewinnt die digitale Therapiebegleitung chronisch kranker Patienten weiter an Bedeutung, so das Fazit der Experten auf dem TheraKey®-Symposium von Berlin-Chemie (1).

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, pro Woche mindestens 2,5 Stunden an mäßig anstrengender Ausdaueraktivität sowie an mindestens zwei Tagen in der Woche muskelkräftigende Aktivitäten auszuführen. Laut Daten des Robert Koch-Instituts erreicht nur etwa ein Fünftel der Frauen (20,5%) und ein Viertel der Männer (24,7%) in Deutschland beide Empfehlungen. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung bewegt sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche (1). Doch regelmäßige Bewegung schützt nicht nur vor Übergewicht...

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