Mittwoch, 1. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Screening

Januar 2020

Kognition: Jahrelange Einschränkungen nach intensivmedizinischer Behandlung

Kognition: Jahrelange Einschränkungen nach intensivmedizinischer Behandlung
© JohanSwanepoel / Fotolia.com

Wer selbst schon einmal intensivmedizinisch behandelt wurde oder wessen Angehörige auf der Intensivstation behandelt wurden, weiß, wie schwer dies ist, aber im besten Falle auch lebensrettend. Doch was kommt danach? Laut medizinischen Studien leiden bis zu 78% aller Patienten nach der Entlassung von einer Intensivstation an Einschränkungen der kognitiven Leistungsfähigkeit – häufig über viele Jahre. Das hat Einfluss auf die Alltagskompetenz und die Lebensqualität der Betroffenen. Was sind die Gründe dafür und lässt sich dem...

Gewebetransplantation: Fuchs'sche Hornhaut-Dystrophie ermöglicht erneutes Sehvermögen

Gewebetransplantation: Fuchs
© HQUALITY - stock.adobe.com

Nicht allein Organspenden bringen schwer kranken Menschen Lebensqualität zurück. Auch das Transplantieren von Kornea sorgt dafür, dass nahezu erblindete Patienten wieder klar sehen können. Häufigste Indikation für die Übertragung von Hornhautgewebe an der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ist die Fuchs'sche Hornhaut-Dystrophie. Die dafür notwendigen Transplantate bereitet die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) vor. Die vom Dresdner Uniklinikum mit gegründete und...

November 2019

Familiäres Brustkrebsrisiko: Ab wann ist eine Brustkrebsfrüherkennung sinnvoll?

Wissenschaftler haben Daten von über 5 Millionen schwedischer Frauen ausgewertet, um herauszufinden, ab welchem Alter familiär vorbelastete Frauen mit der Früherkennung beginnen sollten. Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, wie stark das Risiko für Brustkrebs in verschiedenen Lebensaltern davon abhängt, welche und wie viele Verwandte in welchem Alter bereits an Brustkrebs erkrankt sind. Die Ergebnisse der Studie geben Ärzten und Verwandten von...

Typ-1-Diabetes bei Kindern: „Fr1da“-Studie verzeichnet 100.000 Studienteilnahmen

Typ-1-Diabetes bei Kindern: „Fr1da“-Studie verzeichnet 100.000 Studienteilnahmen
© Photographee.eu - stock.adobe.com

Das Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München hat im Rahmen der bayernweiten „Fr1da“-Studie zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes nun 100.000 Studienteilnahmen verzeichnet. Außerdem wird die Studie unter dem Namen „Fr1da-plus“ auf eine zusätzliche Altersgruppe erweitert: Neben 2-5 Jahren alten Kindern können ab sofort auch 9- und 10-Jährige an der Studie teilnehmen.

September 2019

Früherkennung mittels CT: Bundesamt für Strahlenschutz kritisiert aktuelle Angebote

Früherkennung mittels CT: Bundesamt für Strahlenschutz kritisiert aktuelle Angebote
© Kzenon - stock.adobe.com

Die derzeit angebotenen Untersuchungen zur Früherkennung schwerer Krankheiten mittels Computertomographie (CT) sind rechtlich nicht zulässig. Darauf weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hin. Erschwerend kommt hinzu, dass die im Internet bereitgestellten Informationen der Anbieter mehrheitlich auf Qualitätsmängel schließen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt das BfS nach einer exemplarischen Auswertung von 150 Websites radiologischer Praxen und Kliniken, die CT-Früherkennungsuntersuchungen anbieten.

5q-assoziierte spinale Muskelatrophie: Positive Zwischenergebnisse der Phase-II-Studie zu Nusinersen

Die Zwischenergebnisse der Phase-II-Studie NURTURE (1) haben gezeigt, dass die präsymptomatische Behandlung mit Nusinersen (Spinraza®) für Säuglinge und Kleinkinder mit 5q-assoziierter spinaler Muskelatrophie (5q-SMA) völlig neue Lebensperspektiven eröffnen kann. Bis zur Zulassung der ersten medikamentösen Therapieoption im Mai 2017 führte die schwere infantile Verlaufsform meist noch vor Vollendung des zweiten Lebensjahres zum Tod. Inzwischen ist bei einer frühzeitigen Diagnose und Therapie eine weitgehend normale motorische...

Schädel-Hirn-Trauma: Bluttesttechnologie ermöglicht genaue und schnelle Diagnostik

Die TRACK-TBI-Studie ergab, dass bei 64% der Patienten mit den höchsten Werten eines bestimmten Proteins im Blut im MRT eine Hirnverletzung diagnostiziert wurde, die im CT nicht erkannt wurde. Der Diagnosetest von Abbott, der sich derzeit in der Entwicklung befindet, könnte der erste Point-of-Care-Bluttest zur Feststellung von Gehirnerschütterungen mit dem i-STAT™-Gerät der nächsten Generation werden, der Ärzten in nur 15 Minuten Ergebnisse liefert.

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Depressionen sind weltweit häufige Erkrankungen. Allein in Deutschland sind innerhalb eines Jahres rund 6,2 Millionen Menschen betroffen. Gleichzeitig ist die Dunkelziffer hoch: Oft werden depressive Erkrankungen nicht festgestellt, weil Betroffene keine fachliche Hilfe suchen oder die Krankheit nicht erkannt wird. Dabei stehen heute evidenzbasierte Therapieverfahren zur Verfügung, mit denen sich Depressionen in den meisten Fällen gut behandeln lassen.

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