Sonntag, 25. August 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Stress

Juli 2019

World Brain Day: Migräne-Patienten oftmals unzureichend versorgt

World Brain Day: Migräne-Patienten oftmals unzureichend versorgt
© Johan Swanepoel / Fotolia.com

Obwohl sie zu den häufigsten und belastendsten Krankheiten gehört, wird Migräne noch immer zu selten therapiert. „Jeder Mensch, der unter Kopfschmerz leidet, kann behandelt werden!“ Diese Botschaft möchte die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) anlässlich des World Brain Day am 22. Juli übermitteln. Die World Federation of Neurology, die diesen Tag ins Leben gerufen hat, verhilft der Migräne mit dem diesjährigen Motto „Migraine: the painful truth“ zu mehr Aufmerksamkeit.

Morbus Parkinson: Oxidativer Stress für Alpha-Synuclein-Ausbreitung ursächlich?

Morbus Parkinson ist auf mikroskopischer Ebene dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren von Nervenzellen ungewöhnliche Ablagerungen in Form des Proteins Alpha-Synuclein auftauchen. Im Laufe der Erkrankung erscheinen diese Ablagerungen nach und nach in verschiedenen Hirnregionen und tragen so dazu bei, dass der Schweregrad der Erkrankung allmählich zunimmt. Die Mechanismen hinter dieser Entwicklung sind wenig verstanden. Studien von Wissenschaftlern des DZNE zeigen nun: Bei der krankhaften Ausbreitung von Alpha-Synuclein könnte oxidativer Stress – die...

KHK: Rivaroxaban + ASS senken kardiovaskuläre Ereignisrate besser als ASS-Monotherapie

KHK: Rivaroxaban + ASS senken kardiovaskuläre Ereignisrate besser als ASS-Monotherapie
© yodiyim / Fotolia.com

In einer innovativen, vaskulären Dosierung senken Rivaroxaban + Acetylsalicylsäure (ASS) die kardiovaskuläre Ereignisrate bei koronarer Herzerkrankung (KHK) und symptomatischer peripherer arterieller Verschlusserkrankung (pAVK) gegenüber einer ASS-Monotherapie (1.) Bei nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und zusätzlich einer eingeschränkten Nierenfunktion ist Rivaroxaban in der reduzierten Dosierung vergleichbar wirksam wie im Gesamtkollektiv und zeigt Sicherheitsvorteile beim Erhalt der Nierenfunktion gegenüber Vitamin-K-Antagonisten (VKA)...

Juni 2019

Herzinsuffizienz betrifft nicht nur das Herz

Fast 4 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an einer Herzinsuffizienz. Bei vielen ist nicht nur das Herz geschwächt, sondern zahlreiche weitere Organe. Wie all diese Organe sich gegenseitig beeinflussen, das ist das große Thema des Joint Symposiums „Heart Failure Interfaces“, das vom 11. bis 13. Juli 2019 im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) stattfindet. Wissenschaftler diskutieren über die Schnittstellen zwischen Herz und anderen Organen. Im Vordergrund steht das Zusammenspiel von Entzündung, Stoffwechsel und...

Stress: Molekularer Schalter im Tiermodell identifiziert

Stress: Molekularer Schalter im Tiermodell identifiziert
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Ein internationales Forschungsteam hat herausgefunden, dass die Regeneration von Zellen im Darm der Fruchtfliege Drosophila durch den Transkriptionsfaktor Ets21c beeinflusst wird. In einem gemeinsamen Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Mirka Uhlirova kooperierte das Exzellenzcluster für Alternsforschung CECAD der Universität zu Köln mit dem Labor von Dr. Tony Southall am Imperial College London zu den genetischen Grundlagen des bekannten Modellorganismus. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift „Cell Reports“ veröffentlicht.

Bruxismus: Fachgesellschaften stellen S3-Leitlinie vor

Bruxismus: Fachgesellschaften stellen S3-Leitlinie vor
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Bruxismus entsteht durch wiederholte Aktivität der Kaumuskulatur. Davon ist jeder Fünfte in Deutschland betroffen. „Das Zähneknirschen selbst wird nicht als Krankheit angesehen, es kann jedoch ernsthafte Folgen für die Gesundheit der Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenke haben“, fasst Prof. Dr. Ingrid Peroz , Berlin, die Ergebnisse der ersten deutschen Leitlinie zum Bruxismus zusammen. Die S3-Leitlinie wurde von DGFDT, DGZMK sowie 30 involvierten Fachgesellschaften und Institutionen erarbeitet. Diese Zusammenfassung der aktuellen wissenschaftlichen...

Epigenetik: Alter und Stress verstärken Entzündungsprozesse

Epigenetik: Alter und Stress verstärken Entzündungsprozesse
© opticaltech - stock.adobe.com

Alter und Stress führen zu einem erhöhten Krankheitsrisiko sowie zu verstärkten Entzündungsprozessen. Welche molekularen Vorgänge dahinter stecken, weiß man nicht. Bekannt ist, dass Alter und Stress sich epigenetisch auswirken, sprich sie beeinflussen, ob bestimmte Gene stärker, schwächer oder überhaupt nicht abgelesen werden. Epigenetische Veränderungen sind normal, werden aber durch den Alterungsprozess sowie durch Stress beschleunigt. Je mehr Stress, desto schneller schreitet das „epigenetische Altern“ voran. Forscher des...

Mai 2019

Kletter-Sport: Virtuelle Realität soll Akrophobie lindern

Kletter-Sport: Virtuelle Realität soll Akrophobie lindern
© nd3000 - stock.adobe.com

Am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen wurde ein System entwickelt, das Kletterübungen in größerer Höhe mit virtueller Realität simuliert. Messungen haben ergeben, dass die Anwender ähnlichen Stress empfinden wie bei Übungen in der realen Umgebung. Weitere Forschung soll nun zeigen, wie das System im Klettertraining genutzt werden kann, um die Angst vor Stürzen dauerhaft zu senken.

Schlafapnoe: Zungenschrittmacher nach erfolgloser Atemmasken-Behandlung

Schlafapnoe: Zungenschrittmacher nach erfolgloser Atemmasken-Behandlung
© Jenny Sturm / Fotolia.com

Ein Zungenschrittmacher, der durch elektrische Stimulierung des Zungennervs nachts die Atemwege freihält, verhilft Menschen mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom nicht nur zu einem erholsamen Schlaf. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Behandlung auch den Blutzucker bessert und langfristig vor einem Diabetes schützen könnte. Über die Studie und weitere aktuelle Ergebnisse im Zusammenhang mit der Atemwegsstimulation spricht der Studienautor anlässlich der 90. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie...

Nephropathische Cystinose: Verbesserte Therapieadhärenz durch weniger häufige Cysteamin-Einnahme

Nephropathische Cystinose: Verbesserte Therapieadhärenz durch weniger häufige Cysteamin-Einnahme
© Brian Jackson / Fotolia.com

Seit nunmehr 5 Jahren ist Cysteamin (Procysbi®) in Deutschland verfügbar und hat seitdem die Therapie der nephropathischen Cystinose für die Patienten verändert. Durch die verzögerte Freisetzung des Wirkstoffs muss das Arzneimittel nur 2 Mal täglich alle 12 Stunden eingenommen werden. Das Einnahmeschema mit weniger häufigen Anwendungen kann zudem die Therapieadhärenz der Patienten unterstützen. Die Zulassungsstudie zeigte, dass sich die Lebensqualität der Patienten signifikant verbessert (1).

April 2019

Angststörungen: Cortisol in der Konfrontationstherapie

Angststörungen: Cortisol in der Konfrontationstherapie
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Wie eine Gabe des Stresshormons Cortisol die Konfrontationstherapie bei Angststörungen beeinflusst, haben Bochumer Psychologen untersucht. Aus früheren Studien war bekannt, dass Cortisol das Extinktionslernen, welches der Konfrontationstherapie zugrunde liegt, robuster machen kann. An einer Gruppe von Spinnenphobikern zeigte das Team um Prof. Dr. Armin Zlomuzica vom Zentrum für Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) jedoch, dass eine Gabe von Cortisol nach der Konfrontation nicht vorteilhaft für die Patienten ist.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: DGK fordert gesundheitspolitische Strategien

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: DGK fordert gesundheitspolitische Strategien
© crevis - stock.adobe.com

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland seit vielen Jahren Todesursache Nummer 1. Gesundheitspolitische Strategien und ein vermehrtes Engagement seitens der Politik forderte heute der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK), Prof. Dr. Hugo A. Katus, während der Eröffnungspressekonferenz der 85. Jahrestagung der Gesellschaft in Mannheim.

PTBS: Chronische psychosoziale Belastungen behindern Knochenheilung

Ein Forscherteam der Universität Ulm hat gemeinsam mit Fachkollegen aus Kalifornien herausgefunden, dass chronischer psychosozialer Stress die Knochenheilung massiv behindert. In der aktuellen Studie konnten sie zudem zeigen, dass sich diese stressbedingten Knochenheilungsstörungen mit Hilfe des Betablockers Propranolol beheben lassen. Dieser blockiert die Kommunikation von Stresshormonen des sympathischen Nervensystems mit verschiedenen Immunzellen und verhindert damit eine stressvermittelte Überreaktion des Immunsystems.

Burnout bei Krankenhausärzten: Chirurgenpräsident fordert Bürokratie-Abbau und Klinik-Kitas

Immer mehr Krankenhausärzte resignieren vor überbordender Bürokratie, ökonomischem Druck und zunehmender Arbeitsverdichtung. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Professor Dr. med. Matthias Anthuber, fordert daher ein Umsteuern und appelliert an die gesundheitspolitisch Verantwortlichen, das durch Ärzte erbrachte Ausmaß an Verwaltungstätigkeit zurückzubauen. Zugleich müssten mehr Klinik-Kitas mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung eingerichtet werden, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

Planung des Arbeitstages erhöht Motivation

Planung des Arbeitstages erhöht Motivation
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Morgens beim Frühstück oder unter der Dusche die mentale „To-Do-Liste“ für den bevorstehenden Arbeitstag durchzugehen, ist für die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern genauso wichtig wie das Abschalten nach der Arbeit. Das zeigt eine Studie der Mannheimer Arbeitspsychologinnen Sabine Sonnentag und Kathrin Eck sowie ihrer Kolleginnen von der Universität Ulm und der Portland State University, USA.

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