Dienstag, 27. Juli 2021
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Gesundheitspolitik

Beiträge zum Thema: covid-19

Juli 2021

Corona und die Psyche: Lage weiterhin angespannt

Kontaktbeschränkungen fallen, Existenzängste und die Sorge vor einer 4. Corona-Welle bleiben: Mit Blick auf die psychische Belastung vieler Berufstätiger in Deutschland hat sich die Lage im 1. Halbjahr 2021 nur minimal entspannt. Wie Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigen, sind Arbeitnehmer in den ersten 6 Monaten im Bundesdurchschnitt 42,5 Tage wegen Depressionen, Angststörungen, Burnout und Co. krankgeschrieben gewesen. Das sind zwar 1,2 Tage weniger als im ersten Corona-Jahr 2020, aber immer noch 3 Tage mehr als 2019 vor der Pandemie.

Coronavirus: China lehnt WHO-Pläne für Laborinspektionen ab

China stellt sich gegen Pläne der WHO einer Labor-Inspektion in der zentralchinesischen Metropole Wuhan auf der Suche nach dem Ursprung des Coronavirus. China könne einen solchen Plan nicht akzeptieren, sagte Zeng Yixin, Vizeminister von Chinas Nationaler Gesundheitskommission, am Donnerstag. Er sei überrascht gewesen, als er die neuen Pläne der WHO studierte. Der Fokus auf einen möglichen Laborausbruch zeuge von einer arroganten Haltung gegenüber der Wissenschaft.

Steigende Corona-Inzidenz: Debatte um Impfen und Schulen

Die drohende 4. Corona-Welle bestimmt die Debatte. Wie soll es im Kampf gegen das Virus weitergehen? Dabei steht sogar der Begriff „4. Welle“ selbst in der Kritik. Die Diskussion um eine Impfpflicht für Schul- und Kitapersonal, die Situation der Schulen nach den Ferien und die steigende Corona-Inzidenz in Verbindung mit immer mehr Geimpften: Die aktuelle Corona-Situation ist vielschichtig und bei vielen Fragen gibt es unterschiedliche Vorstellungen. Eine Übersicht.

Europäische Aufholjagd bei Corona-Impfungen kommt voran

Die europäische Aufholjagd bei den Impfungen gegen Covid-19 kommt nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen voran. Mitte April habe man noch 25 Prozentpunkte hinter den Vereinigten Staaten gelegen, was die Zahl der Erwachsenen mit mindestens einer Impfung angeht, sagte die Politikerin am Dienstag im Europaparlament in Straßburg. Heute seien dies nur noch 5 Prozentpunkte, und die Lücke schließe sich immer weiter. „Es zeigt sich (...), dass sich das Durchhaltevermögen gelohnt hat“, sagte von der Leyen. Die Impfkampagne werde...

Curevac-Chef geht von Impfstoff-Zulassung in der EU aus

Curevac-Chef geht von Impfstoff-Zulassung in der EU aus
© Jon Anders Wiken - stock.adobe.com

Das Tübinger Biotechunternehmen Curevac geht davon aus, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA seinen Impfstoff trotz geringer Wirksamkeit zulassen wird. „Die Population der 18- bis 60-Jährigen ist besonders begünstigt von unserem Impfstoff. Darüber haben wir mit der EMA gesprochen“, sagte Vorstandschef Franz-Werner Haas am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz. Es gebe einen ganz klaren Trend, dass der Impfstoff bei Jüngeren wirke.

Diskussion um nachlassende COVID-19-Impfbereitschaft in Deutschland

Diskussion um nachlassende COVID-19-Impfbereitschaft in Deutschland
© Eisenhans - stock.adobe.com

Unter den bisher in Deutschland noch nicht gegen das COVID-19-Virus geimpften Personen würden sich etwa 50% impfen lassen, wenn ein niedrigschwelliges Impf-Angebot verfügbar ist. Weitere 20% stehen einer Impfung eher kritisch oder unentschieden gegenüber. Diese Gruppe sollte idealerweise ärztlich beraten werden, um dadurch positiv zu einer Impfung motiviert zu werden. Fast 30% der noch Ungeimpften stehen einer Corona-Impfung aber stark skeptisch gegenüber. Diese dritte Gruppe dürfte sich einer inhaltlichen Beratung eher unzugänglich zeigen. Für den weiteren Verlauf der Nationalen...

Juni 2021

Krankenhaus Rating Report 2021

Krankenhaus Rating Report 2021
© beerkoff - stock.adobe.com

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser hat sich im Jahr 2019 weiter verschlechtert. 13% lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Auch ihre Jahresergebnisse sind gesunken, 33% der Kliniken schrieben auf Konzernebene einen Jahresverlust. Im Jahr 2020 dürften die Ausgleichszahlungen für die Einnahmeausfälle der Krankenhäuser während der COVID-19-Pandemie zu einem positiven Netto-Effekt führen. Ab 2022 könnte sich die Lage jedoch deutlich verschlechtern. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die 17. Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des...

Moderna will Corona-Impfstoff an Deutschland früher liefern

Moderna will Corona-Impfstoff an Deutschland früher liefern
© Feydzhet Shabanov - stock.adobe.com

Der Europa-Chef des US-Konzerns Moderna, Dan Staner, will den versprochenen Corona-Impfstoff für Deutschland früher als geplant liefern. „Moderna hofft, die im dritten Quartal für Deutschland geplanten Dosen früher bereitstellen zu können, um einen möglichst raschen Fortschritt bei den Impfungen zu unterstützen“, sagte Staner der „Wirtschaftswoche“. Einen konkreten Termin nannte er nicht. Staner versicherte aber, dass die für 2021 geplante Liefermenge von rund 80 Millionen Dosen auf jeden Fall bereitgestellt werde.

Corona-Impfung für Schwangere: Haftungsfrage laut Experten geklärt

Eine Hürde für den Zugang von gesunden Schwangeren zu Corona-Impfungen in Deutschland ist aus Sicht zweier Fachgesellschaften ausgeräumt. Große Unsicherheit bei Ärzten hinsichtlich haftungsrechtlicher Fragen habe bisher dazu geführt, dass Schwangere „trotz eindeutiger Risikosituation“ nur erschwert eine solche Impfung erhielten, mittlerweile gebe es aber Klarheit. Das erklärten die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in einer Stellungnahme. Inwiefern Ärzte nun ihre Impfpraxis bei Schwangeren ändern, war zunächst...

WHO: Corona-Impfstoffproduktion in Afrika nun in Sicht

Die Pläne zur Herstellung von Corona-Impfstoffen in Afrika nehmen Gestalt an. In Südafrika werde mit Hilfe eines Konsortiums das erste Zentrum zur Herstellung von sogenannten mRNA-Impfstoffen entstehen, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa sprach von einem „phänomenalen Schritt“. Es gehe darum, Afrika von Impfstoffen unabhängiger zu machen, die aus dem Ausland geliefert würden.

Spahn dringt auf EU-Lösung für Impfstoff-Anerkennung bei Reisen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dringt auf eine zügige Verständigung für den Umgang mit nicht in der EU zugelassenen Impfstoffen bei Reisen innerhalb der Europäischen Union. „Leider haben wir dazu noch keine EU-einheitliche Vorgehensweise“, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Dies sei ein Problem für einen Raum des freien Reisens. „Wenn wir es nicht schaffen, es jetzt zeitnah auf EU-Ebene zu lösen, werden wir für Deutschland eigene Definitionen vornehmen müssen, welche Impfstoffe wir als gleichwertig anerkennen.“ Dabei gehe es neben dem Schutz vor COVID-19 um die Frage, wie...

Verzögerung der COVID-19-Impfkampagne durch neue Lieferprognosen

Durch die aktuelle Prognose des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) über die zu erwartenden Liefermengen der COVID-19-Impfstoffe könnte sich die Corona-Impfkampagne rechnerisch um weitere 4 Wochen verzögern. Bei vollständiger Umsetzung der Altersempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) könnten alle erwachsenen Impfberechtigten ab 18 Jahren erst bis zum 5. September 2021 eine Erstimpfung und bis zum 17. Oktober 2021 einen vollen Impfschutz erhalten haben. Das ist das Ergebnis einer aktualisierten Simulation zum zeitlichen Verlauf der...

Patientenschützer für weitere Bundesfinanzierung der Impfzentren

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert auch mit Blick auf mögliche Corona-Folgeimpfungen eine weitere Finanzierung der regionalen Impfzentren durch den Bund. Voraussichtlich ab Herbst stünden Auffrischungsimpfungen für die 900.000 Pflegeheimbewohner an, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Die aufsuchenden Impfungen in den 12.000 Pflegeeinrichtungen könnten aber nur mit den mobilen Teams der Impfzentren realisiert werden. „Das gilt auch für Impfaktionen in Corona-Hotspots. Zudem hat nicht jeder einen Hausarzt, um einen Impftermin zu vereinbaren.“

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