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Medizin

30. April 2020 COVID-19: Erste Ergebnisse der CORIMUNO-Studie

Bei Patienten mit COVID-19-Pneumonie wird davon ausgegangen, dass ein immunvermittelter „Zytokinsturm“ zu akutem Atemversagen und zum Tod führt. Die CORIMUNO-19-Plattform wurde eingerichtet, um Wirksamkeit und Verträglichkeit verschiedener Immunmodulatoren und anderer Behandlungen bei erwachsenen Patienten mit schwerer COVID-19-Infektion mit einer Reihe multizentrischer, randomisierter, kontrollierter Studien zu untersuchen, die am 27. März 2020 begannen. Die ersten Ergbenisse einer multizentrischen, offenen, randomisierten und kontrollierten Studie zu Tocilizumab liegen nun vor.
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Fachinformation
Die Patienten wurden auf der Grundlage einer Krankenhauseinweisung wegen einer mittelschweren oder schweren Lungenentzündung (COVID-19) ausgewählt, die bei Aufnahme keine Intensivpflege erforderte. Der primäre Endpunkt war die Notwendigkeit einer Beatmung (nicht-invasiv oder mechanisch) oder der Tod an Tag 14.

Insgesamt wurden 129 Patienten randomisiert: 65 für die Standardbehandlung + Tocilizumab und 64 allein für die Standardbehandlung. Ein signifikant geringerer Anteil der Patienten erreichte den primären Endpunkt in der Tocilizumab-Gruppe. Die Ergebnisse dieser Studie werden zur Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift mit Peer-Review vorgelegt.

Diese Ergebnisse sollen durch zusätzliche Studien unabhängig bestätigt werden. Angesichts des pandemischen Kontexts fühlten sich die Prüfer und der Sponsor ethisch verpflichtet, diese Informationen in Erwartung des Peer-Reviews und bei gleichzeitiger Verlängerung der Nachbeobachtungszeit offenzulegen. Weitere CORIMUNO-Studien, in denen andere IL-6-Rezeptor-Inhibitoren und andere Immunmodulatoren getestet werden, werden derzeit analysiert.

Übers. SM

Quelle: Université de Paris


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