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Medizin

Beiträge zum Thema: Diagnostik

Mai 2019

Familiäres Chylomikronämie-Syndrom: Bedingte Zulassung für Volanesorsen

Familiäres Chylomikronämie-Syndrom: Bedingte Zulassung für Volanesorsen
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Volanesorsen hat von der Europäischen Kommisson die bedingte Zulassung erhalten. Das Medikament ist als unterstützende Behandlung neben einer Diät bei erwachsenen Patienten mit gene­tisch bestätigtem familiären Chylomikronämie-Syndrom (FCS) und mit einem hohen Risiko für Pankreatitis angezeigt, bei denen das Ansprechen auf eine Diät und eine triglyzerid­senkende Therapie unzureichend war.

Rheumatoide Arthritis: Gentests sagen Erfolgsaussichten der Therapie mit Biologika voraus

Rheumatoide Arthritis: Gentests sagen Erfolgsaussichten der Therapie mit Biologika voraus
© koya979 - stock.adobe.com

Eine frühzeitige Behandlung mit dem Immunblocker Methotrexat kann bei der rheumatoiden Arthritis die Zerstörung der Gelenke nicht immer verhindern. Ob der zusätzliche Einsatz eines modernen Medikaments aus der Gruppe der Biologika sinnvoll ist, könnte in Zukunft durch Gentests ermittelt werden. Dies zeigen neue Studienergebnisse, die jetzt in der Fachzeitschrift „Clinical and Experimental Rheumatology“ vorgestellt wurden, worauf die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) hinweist.

Personalisierte Medizin: Therapieoptimierung durch Analyse des Erbguts

Personalisierte Medizin: Therapieoptimierung durch Analyse des Erbguts
© nikesidoroff / Fotolia.com

Das Universitätsklinikum Bonn plant, zukünftig Pharmakogenetik stärker zu berücksichtigen – also den Einfluss von Merkmalen im Erbgut auf die Wirkung von Arzneimitteln. Dies ist der Ansatz für eine personalisierte Medizin. Dazu starten das Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn und die HMG Systems Engineering GmbH (HMG) mit Sitz in Fürth eine Kooperation, um umfassende pharmakogenetische Untersuchungen in die klinische Routine einzuführen. Ziel ist es, dem behandelnden Arzt schnell klinisch relevante Hinweise zu...

Zentrale Biomaterialbank der Charité (ZeBanC) ist neue Partnerin in der German Biobank Alliance (GBA)

Zentrale Biomaterialbank der Charité (ZeBanC) ist neue Partnerin in der German Biobank Alliance (GBA)
© Maksim Pasko - stock.adobe.com

Die Zentrale Biomaterialbank der Charité (ZeBanC) ist neue Partnerin in der German Biobank Alliance (GBA), dem deutschen Verbund akademischer Biobanken. Ziel der Allianz ist es, standortübergreifende Sammlungen von Biomaterialproben für die medizinische Forschung bereitzustellen und damit die Entwicklung neuer Therapien zu beschleunigen. Die ZeBanC ist eine gemeinsame Core Facility der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Berlin Institute of Health (BIH).

Risiko kardiovaskulärer Ereignisse: Kontroverse Diskussion um Lp(a)-Senkung

Risiko kardiovaskulärer Ereignisse: Kontroverse Diskussion um Lp(a)-Senkung
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20% der Bevölkerung haben aufgrund einer genetisch erhöhten Lipoprotein(a)-Konzentration (> 50mg/dl) ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Aortenklappenstenose. Spezifische Medikamente, die das Blutfett Lp(a) senken, sind zwar in Entwicklung, das Ausmaß einer notwendigen Lp(a)-Senkung wird allerdings kontrovers diskutiert. Nun konnten Innsbrucker Epidemiologen das für eine kardiovaskuläre Risikoreduktion nötige Ausmaß einer Lp(a)-Senkung abschätzen.

CED: Spezielle Behandlung bei Kindern und Jugendlichen

CED: Spezielle Behandlung bei Kindern und Jugendlichen
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Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bei Kindern und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt bundesweit stattfindender Veranstaltungen der Gastro-Liga zum Welt-CED-Aktionstag am 19. Mai. Die Erkrankungen stellen in dieser Altersgruppe eine besondere Herausforderung für Betroffene, Angehörige, Mediziner und Pflegekräfte dar. In einer Spezialambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm finden junge Patienten Hilfe. Die Klinik lädt zudem am Samstag, 18. Mai von 10:00 bis 15:00 Uhr...

Präoperative Anämie: Empfehlungen für den klinischen Alltag

Präoperative Anämie: Empfehlungen für den klinischen Alltag
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Fast 40% der Patienten, die sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen, leiden an einer präoperativen Anämie, unabhängig von der Art der Operation (1). Patienten in der Allgemeinchirurgie sind in 39% der Fälle betroffen (1), gefolgt von Patienten, die einen Hüft- oder Kniegelenksersatz erhalten (35%) (9), sowie Patienten, mit nicht-kardiochirurgischen (34%) (7) oder gefäßchirurgischen Operationen (33%) (16). Ältere Patienten haben ein deutlich höheres Risiko (17).

Transthyretin-assoziierte Amyloidose: Wichtige Differentialdiagnose bei HFpEF-Patienten

Transthyretin-assoziierte Amyloidose: Wichtige Differentialdiagnose bei HFpEF-Patienten
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Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) und bei vor allem älteren Patienten mit kardialer Hypertrophie ohne Bluthochdruck ist die Transthyretin-assoziierte Amyloidose (ATTR) eine wichtige kardiologische Differenzialdiagnose, die noch zu selten erkannt wird. Die Möglichkeiten der modernen Diagnostik (kardiale Bildgebung, Knochenszintigraphie und Myokardbiopsie) sollten genutzt werden, um diese seltene Erkrankung, die mit einer hohen Mortalität assoziiert ist, möglichst früh zu erkennen.

Disease-Management-Programm: IQWiG sieht Aktualisierungsbedarf

Disease-Management-Programm: IQWiG sieht Aktualisierungsbedarf
© Sherry Yates / Fotolia.com

Disease-Management-Programme (DMP) sollen in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, um sie an den jeweiligen Stand des medizinischen Wissens anzupassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zu Diabetes mellitus Typ 2 recherchiert, deren Empfehlungen zu Kernaussagen zusammengefasst und überprüft, ob sich aus ihnen ein Aktualisierungsbedarf ergibt. Die vorläufigen Ergebnisse liegen nun vor. Demnach sollten oder könnten fast alle Aspekte des DMP...

Eisenmangel: Dosisvariabilität mit Eisen(III)-Derisomaltose-Präparat

Eisenmangel: Dosisvariabilität mit Eisen(III)-Derisomaltose-Präparat
© benjaminnolte / Fotolia.com

Im Jahr 2011 erhielt das Eisen(III)-Derisomaltose-Präparat MonoFer® von Pharmacosmos die Marktzulassung in Deutschland. Es ist indiziert zur Behandlung eines Eisenmangels oder einer Eisenmangelanämie, wenn orale Eisenpräparate nicht wirksam sind oder nicht angewendet werden können sowie bei klinischer Notwendigkeit einer schnellen Eisenzufuhr. Durch seine besondere chemische Struktur minimiert das Präparat das Risiko freien Eisens (1). Es kann bis zu 20 mg/kg Körpergewicht dosiert werden. So sind auch Dosen weit über 1.000 mg mit nur einer...

Digitaler Wandel verändert Arzt-Patienten-Beziehung

Digitaler Wandel verändert Arzt-Patienten-Beziehung
© Rawf8 / Fotolia.com

Durch die digitale Transformation im Gesundheitswesen hat sich die Rolle des Arztes nachhaltig verändert. Er ist mehr und mehr Navigator und Wegweiser. Patienten erwarten Orientierung, Gespräche auf Augenhöhe sowie verlässliche Informationen. Relevante Informationen zur richtigen Zeit in angemessener Tiefe bieten zu können, ist bereits eine zentrale ärztliche Aufgabe. Dabei gewinnt die digitale Therapiebegleitung chronisch kranker Patienten weiter an Bedeutung, so das Fazit der Experten auf dem TheraKey®-Symposium von Berlin-Chemie (1).

Plötzlicher Herztod: Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung

Plötzlicher Herztod: Bundesweite Aufklärungskampagne der Herzstiftung
© sasinparaksa - stock.adobe.com

Unter dem Motto „Plötzlicher Herztod: Wie kann man sich davor schützen?“ stehen die bundesweiten Herzwochen vom 1. bis zum 30. November 2019 mit über 1.000 Veranstaltungen*. Jedes Jahr erleiden in Deutschland 65.000 Menschen einen plötzlichen Herztod, etwa 60.000 versterben daran. „Das müsste nicht sein, denn der plötzliche Herztod ist in aller Regel kein schicksalhaftes Ereignis, vor dem es kein Entkommen gibt“, betonte Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Lipödem: Klinische Studie zu Liposuktion und Schmerzlinderung

Lipödem: Klinische Studie zu Liposuktion und Schmerzlinderung
© Stockfotos-MG - stock.adobe.com

Die Vor- und Nachteile einer operativen Fettabsaugung als Behandlung gegen die chronische Fettverteilungsstörung bei Frauen – das Lipödem – untersuchen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) die Hautklinik am Klinikum Darmstadt und das Zentrum für Klinische Studien Köln (ZKS) an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Die Konsortialführung obliegt beim ZKS-Leiter Prof Dr. med. Oliver Cornely, die klinische Studienleitung bei Klinikdirektor PD Dr. med. Maurizio Podda.

Seltene Hauterkrankungen: Forum „Seltene Erkrankungen der Haut“ bietet Netzwerk

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© irissca - stock.adobe.com

Eine Erkrankung gilt als selten, wenn weniger als 5 Personen von 10.000 Einwohnern betroffen sind. In Deutschland sind etwa 4 Millionen Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen. So selten sind diese Erkrankungen also gar nicht. Insgesamt gibt es etwa 7.000 verschiedene seltene Erkrankungen. Die Haut ist davon häufig betroffen: Bekannt sind mehr als 400 diverse Hauterkrankungen, die als selten gelten.

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