Mittwoch, 15. Juli 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Digitalisierung

Juni 2020

Corona-Warn-App: Mangelndes Vertrauen der Nutzer könnte zum Kernproblem werden

Corona-Warn-App: Mangelndes Vertrauen der Nutzer könnte zum Kernproblem werden
© PlIrina Shi - stock.adobe.com

Um die Akzeptanz einer Corona Tracing App sicherzustellen, müssen mehrere Kriterien erfüllt werden. Laut der Ergebnis der Untersuchung „Downloadbereitschaft einer Contact Tracing App“, die vom Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) und der Londoner Cass Business School in einer repräsentativen Umfrage in Deutschland durchgeführt wurde, ist es für die potenziellen Nutzer besonders wichtig, wer die App betreibt und überwacht.

DMEA sparks 2020: Digitale und telemedizinische Lösungen

DMEA sparks 2020: Digitale und telemedizinische Lösungen
© knssr - stock.adobe.com

Digitale Rundgänge, virtuelle Vorträge, Austausch per Live-Chat: In diesem Jahr fand die DMEA, Europas wichtigste Messe rund um Digitalisierung im Gesundheitswesen, zum ersten Mal rein virtuell statt (16.06.-18.06.2020). „Mein Fazit von der ersten, digitalen DMEA: Das virtuelle Format bildet den perfekten Rahmen für die digitalen Themen, die unsere Branche bewegen“, sagt Mark Düsener, Leiter der Gesundheitssparte der Telekom. „Dennoch freue ich mich, wenn wir uns beim nächsten Mal wieder persönlich treffen. Schließlich bleiben der...

Moderne Therapie des Bauchaortenaneurysmas: perkutane endovaskuläre Aneurysma-Ausschaltung

Bauchaortenaneurysmen (BAA) treten besonders häufig bei Männern im höheren Alter auf. Besonders gefährlich sind sie ab einem Durchmesser von 5,5 cm bei Männern und ab 4,5 cm bei Frauen. Um BAAs frühzeitig zu entdecken, steht seit 2017 allen Männern ab 65 Jahren einmalig eine kostenlose Ultraschalluntersuchung zu. Zur Behandlung hat sich inzwischen die perkutane endovaskuläre Aneurysma-Ausschaltung (PEVAR) etabliert. 

SARS-CoV-2: Senkung des Ansteckungsrisikos durch digitale Lösungen für Pneumologie-Patienten

SARS-CoV-2: Senkung des Ansteckungsrisikos durch digitale Lösungen für Pneumologie-Patienten
© ra2 studio / Fotolia.com

In Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie kann der regelmäßige Gang zum Pneumologen für Risikogruppen wie Asthma- oder COPD-Patienten zur Herausforderung werden. Trotzdem muss dieses Patientenkollektiv kontinuierlich versorgt und monitoriert werden. Der Softwareentwickler Qurasoft bietet in Kooperation mit AstraZeneca hierfür eine pragmatische Lösung an: die SaniQ-Software. In einem Pilotprojekt wird diese ausgewählten Praxen kostenfrei zur Verfügung gestellt, während Patienten zu Hause auf einen bluetoothfähigen Taschenspirometer und die App SaniQ...

Häusliche Gewalt während der SARS-CoV-2-Pandemie: Erste große Studie veröffentlicht

Häusliche Gewalt während der SARS-CoV-2-Pandemie: Erste große Studie veröffentlicht
© VadimGuzhva - stock.adobe.com

Rund 3% der Frauen in Deutschland wurden in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt, 3,6% wurden von ihrem Partner vergewaltigt. In 6,5% aller Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft. Dies zeigt die erste große repräsentative Umfrage zu häuslicher Gewalt während der „Corona“-Pandemie, ein Projekt der TUM und des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Waren die Frauen in Quarantäne oder hatten die Familien finanzielle Sorgen, lagen die Zahlen deutlich höher. Nur ein...

Schutzschirm für Schmerzpatienten gefordert

Schutzschirm für Schmerzpatienten gefordert
© familylifestyle - stock.adobe.com

Zum 9. bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz ruft die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. zusammen mit Partnerorganisationen auf, einen „Schutzschirm für Schmerzpatienten“ aufzuspannen. Durch die „Coronavirus“-Pandemie hat sich die Versorgung der Schmerzpatienten verschlechtert, die Zugänge zu Therapien sind erschwert, die physische und psychische Belastung steigt. Auf der Pressekonferenz am heutigen 2. Juni 2020 fordern daher Schmerzexperten aus Medizin, Pflege und Selbsthilfe, das Thema Schmerzbehandlung auf die Agenda zu setzen und mit...

Mai 2020

Ermittlung des Pflegegrads: Gutachten in der „Corona“-Krise

Zur Ermittlung des Pflegegrads kommen eigentlich Gutachter persönlich bei dem Pflegebedürftigen vorbei. Aufgrund der Corona-Pandemie sind Vor-Ort-Besuche allerdings bis Ende September ausgesetzt – stattdessen erfolgt ein Gespräch am Telefon, informiert der Medizinische Dienst der Krankenversicherung. Wie beim Besuch des Gutachters zu Hause oder im Heim, gilt bei Telefonaten: Der Pflegebedürftige sollte nicht alleine am Hörer sitzen, sondern Angehörige dabei haben. „Denn man ist immer aufgeregt und so hat man Unterstützung“, sagt...

COVID-19: Positionspapier zur Versorgung von Patienten mit Lebererkrankungen

Die Deutsche Leberstiftung hat die deutsche Übersetzung des Positionspapiers der EASL und der ESCMID mit Empfehlungen für die Behandlung von Patienten mit Lebererkrankungen herausgegeben. Patienten mit fortgeschrittenen Lebererkrankungen sowie Lebertransplantierte stellen vermutlich anfällige Gruppen für COVID-19 dar und sind wahrscheinlich einem erhöhten Infektionsrisiko und/oder einem schweren Verlauf von COVID-19 ausgesetzt.

Die „Corona“-App: Ein komplexes Unterfangen mit vielen Fragezeichen

Die „Corona“-App: Ein komplexes Unterfangen mit vielen Fragezeichen
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Zunächst als Lungenerkrankung eingestuft, stellte sich die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Krankheit COVID-19 schnell als Multisystemerkrankung heraus: Pneumonien, Fieber, Riech- und Schmeckstörungen, Muskel- und Kopfschmerzen, gastrointestinale Beschwerden, Konjunktivitis – COVID-19 kann vielfältige Symptome hervorrufen. Als ebenso divergent zeigt sich auch die Umsetzung der geplanten „Corona“-App – eine Tracing-App, die Listen über Geräte erstellt, die in der Nähe des eigenen Mobiltelefons waren. Die Idee ist simpel: War ein an...

April 2020

Corona-Warn-App: Konzept auf vielen älteren Smartphones nicht umsetzbar

Corona-Warn-App: Konzept auf vielen älteren Smartphones nicht umsetzbar
© ra2 studio / Fotolia.com

Gesundheitspolitiker versprechen sich von einer Warn-App Unterstützung beim Plan, die geltenden Corona-Einschränkungen zu lockern. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) sagte, im Kampf gegen eine Ausbreitung des Virus könnten Tracing-Apps einen Beitrag leisten. Seine Behörde werde darauf achten, dass Daten nur für den eigentlichen Zweck gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben würden.

Tagesaktuelle Klinik-Bettenmeldung an das DIVI-Intensivregister ab sofort Pflicht

Tagesaktuelle Klinik-Bettenmeldung an das DIVI-Intensivregister ab sofort Pflicht
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Ab sofort müssen Kliniken mit Intensivstation jeden Tag bis 9 Uhr ihre aktuellen Bettenkapazitäten an das DIVI-Intensivregister melden. Eine entsprechende Verordnung hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor wenigen Tagen erlassen, die Übergangsfrist endet heute. Die Datenmeldungen müssen Kliniken gegenüber den eigenen Landesbehörden wöchentlich dokumentieren. „Schon in den vergangenen Tagen haben sich rund 1.000 Kliniken gemeldet und überwiegend täglich Daten aktualisiert. Die neue Verordnung ist ein wichtiger Baustein, um fortan...

SARS-CoV-2-Immunität: Digitale Lösung mit dem „CoronaPass“

SARS-CoV-2-Immunität: Digitale Lösung mit dem „CoronaPass“
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Das US-amerikanische Softwareunternehmen Bizagi hat  mit „CoronaPass“ eine digitale Lösung vorgestellt, mit der sich eine wichtige Lücke im Kampf gegen das SARS-CoV-2 schließen lässt. Über die Möglichkeit zum Nachweis einer SARS-CoV-2-Immunität auf Basis der weltweit zunehmenden Antikörpertests sollen Regierungen, Organisationen des Gesundheitswesens und Unternehmen in die Lage versetzt werden, sowohl den Schutz der Bevölkerung als auch die Wiederaufnahme sozialer und wirtschaftlicher Aktivitäten zu...

Datenspende-App: Privatsphäre und Sicherheit nicht gewährleistet

Datenspende-App: Privatsphäre und Sicherheit nicht gewährleistet
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Zwar hält die von der Bundesregierung und dem Robert-Koch-Institut (RKI) angekündigte „Corona-App“ ihr Versprechen, die dadurch erhobenen Daten in Deutschland zu belassen; dennoch kann nicht von einer optimalen Datenschutzstrategie gesprochen werden, da bei der Erstnutzung pseudonymisiert statt anonymisiert wird. Durch die Closed Source Entwicklung muss bei jedem Update ein erneuter Sicherheitstest stattfinden. Bedenklich ist zudem, dass der ausführende App-Entwickler mit medizinischen Daten handelt.

Diabetische Nierenerkrankungen: Optimierte Therapie durch Computermodell

Diabetische Nierenerkrankungen: Optimierte Therapie durch Computermodell
© pixologic / Fotolia.com

Diabetische Nierenerkrankungen sind die Hauptursachen für Nierenversagen in Industrieländern. Ein von der Europäischen Union finanziertes internationales F&E-Projekt unter Leitung der Medizinischen Universität Innsbruck und Mitarbeit der Medizinischen Universität Wien sowie internationalen Partnern soll mittels Computersoftware zu einer individuellen Vorhersage des Krankheitsverlaufs und zu einer Verbesserung des personalisierten Therapieansprechens führen. Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt sollen auch auf andere chronische Erkrankungen...

COVID-19: Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED

COVID-19: Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED
© nerthuz / Fotolia.com

Seit dem 1. April 2020 verfügen die Vermittlungszentralen der Kassenärztlichen Vereinigungen über ein neues Instrument zur schnellen symptomatischen Ersteinschätzung auf eine mögliche Coronavirus‐Erkrankung. Das vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) für die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 bereitgestellte softwaregestützte medizinische Ersteinschätzungsverfahren SmED (Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland) ist durch ein „COVID‐Modul“ ergänzt worden.

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Intensive ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts kann Bindehaut und Hornhaut am Auge schädigen. Jetzt testen Forscher, ob Kontaktlinsen mit eingebautem UV-Schutz solche Schäden verhindern können. Die Haftschalen wären hilfreich für Patienten, denen etwa nach einer Verätzung empfindliche Stammzellen der Hornhaut transplantiert wurden. Aber auch Außenarbeiter, die regelmäßig einer hohen UV-Bestrahlung ausgesetzt sind, könnten davon profitieren.   

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Menschen, die an der Augenerkrankung grüner Star (Glaukom) leiden, sind häufig auch von Schlafstörungen betroffen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass verschiedene Probleme beim Ein- oder Durchschlafen mit einem grünen Star verbunden sind1. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Schlafstörungen entweder ein Risikofaktor für das Glaukom oder eine Folge dessen sein könnten. Die DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft erinnert vor diesem Hintergrund daran, dass der grüne Star nur durch eine augenärztliche Untersuchung entdeckt...

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  • England führt Maskenpflicht im Handel ein – Maßnahme gilt ab 24. Juli 2020 (dpa, 14.07.2020).
  • England führt Maskenpflicht im Handel ein – Maßnahme gilt ab 24. Juli 2020 (dpa, 14.07.2020).

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