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Medizin

Beiträge zum Thema: Früherkennung

Juni 2020

Akute hepatische Porphyrien: Zulassung für Givorisan

Akute hepatische Porphyrien: Zulassung für Givorisan
© Mopic - stock.adobe.com

Für Patienten mit akuten hepatischen Porphyrien (AHP) gibt es ein neues zugelassenes Medikament zur Therapie. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie, die jetzt im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Das Klinikum Chemnitz mit seinem Zentrum für Innere Medizin II unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Ulrich Stölzel ist das einzige Krankenhaus in Deutschland, das an dieser mehrjährigen Medikamentenstudie beteiligt war. Insgesamt wurden 94 Patienten mit diagnostizierter AHP an 36 Studienzentren in 18...

CF: Zulassungserweiterung für den Einsatz Ivacaftor bei Patienten ab 6 Monaten

CF: Zulassungserweiterung für den Einsatz Ivacaftor bei Patienten ab 6 Monaten
© jozefmicic - stock.adobe.com

Die Europäische Kommission hat eine Zulassungserweiterung für Ivacaftor (KALYDECO®) erteilt. Die Zulassungserweiterung umfasst die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Cystischer Fibrose (CF) im Alter ab 6 Monaten mit einem Körpergewicht von mehr als 5 Kilogramm, die eine R117H-Mutation im Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulator (CFTR)-Gen tragen. R117H ist die häufigste CF verursachende Mutation, bei der das CFTR-Protein eine Restaktivität aufweist.

Reproduktionszahl: Kompensation von Schwankungen durch akausalen Filter

Reproduktionszahl: Kompensation von Schwankungen durch akausalen Filter
© Lydia Albrecht, KIT

In Zeiten von „Corona“ schauen alle auf die Reproduktionszahl. Doch der wichtige Wert ist mit Unsicherheiten behaftet. Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellen nun eine Methode zur Schätzung der Reproduktionszahl vor, die Zeitverzögerungen vermeidet und wochentagsbedingte Schwankungen kompensiert. Dazu setzen die Wissenschaftler ein akausales Filter mit einer Filterlänge von 7 Tagen ein, das nicht nur vergangene und gegenwärtige, sondern auch zukünftige Werte verwendet. Deren Schätzung geschieht auf der Basis des gleichen...

COVID-19: S1-Leitlinie zu Diagnostik, Hygiene, Hypoxie und Reanimation

COVID-19: S1-Leitlinie zu Diagnostik, Hygiene, Hypoxie und Reanimation
© madgooch / Fotolia.com

Wie sieht die bestmögliche intensivmedizinische Therapie von Patienten mit COVID-19 aus? Die Behandlung der neuartigen Lungenkrankheit führt beispielsweise zu Änderungen in der Beatmungstherapie, der Medikamentenversorgung oder der Thromboseprophylaxe. Dazu haben heute führende medizinische Fachgesellschaften aktualisierte Empfehlungen publiziert, die jedem Mediziner bei der zielgerichteten Behandlung betroffener Patienten helfen. „Diese neue Leitlinie findet einen breiten Konsens unter den beteiligten Experten sowie medizinischen Vereinigungen und gibt damit...

Demenz: Präventionsmöglichkeit Autophagie

Demenz: Präventionsmöglichkeit Autophagie
© freshidea / Fotolia.com

Eine Krankheit bereitet den Menschen in Deutschland besonders große Sorgen: Demenz. Nur warum ist die Angst vor Demenz größer als vor anderen Krankheiten wie Parkinson oder Diabetes? Laut einer repräsentativen Ipsos-Umfrage (1) im Auftrag von spermidineLIFE®, liegt das vor allem an der damit einhergehenden Pflegebedürftigkeit, der hohen Belastung für die Angehörigen und den derzeit fehlenden Heilungschancen. Deshalb gewinnt die Demenzvorbeugung immer mehr an Bedeutung. Allerdings sind vielen längst nicht alle...

Chronische Schmerzen: Intrathekale Analgesie als Opioid-Alternative

Chronische Schmerzen: Intrathekale Analgesie als Opioid-Alternative
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Behandlung starker chronischer Schmerzen mit konventionellen Medikationen wie z.B. Opioiden ist nicht bei allen Patienten zufriedenstellend möglich. Dies ist vor allem der Fall, wenn der Patient unter neuropathischen oder refraktären Schmerzen leidet oder die Schmerztherapie zu nicht tolerierbaren Nebenwirkungen führt. In diesen Fällen kann die intrathekale Analgesie (ITA) mit Ziconotid (Prialt®) eine zielführende Alternative darstellen (1-6). 

Cystische Fibrose: Zusatznutzen für Ivacaftor bei Kindern unter 12 Monaten

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat bekanntgegeben, dass er für Ivacaftor (KALYDECO®) im Rahmen der zugelassenen Indikation einen Zusatznutzen bei der Behandlung von Kindern mit Cystischer Fibrose (CF oder Mukoviszidose) im Alter von 6 bis < 12 Monaten sieht. „Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung einer frühen Therapie, die eine bislang bestehende Lücke zum Neugeborenenscreening schließt“, sagte Andreas Kopp, Vertex.

Europäische Rheumaliga (EULAR) empfiehlt Einsatz von Assistenzpersonal – neue Studie belegt Effektivität

Europäische Rheumaliga (EULAR) empfiehlt Einsatz von Assistenzpersonal – neue Studie belegt Effektivität
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen zählen zu den Volksleiden, allein in Deutschland sind mindestens 1,5 Millionen Menschen betroffen. Da ein Mangel an Rheumatologen besteht, kann hierzulande jedoch nur die Hälfte der Patienten angemessen behandelt werden (1, 2). Der Einsatz von Assistenzpersonal, wie etwa in Dänemark und Großbritannien üblich, könnte die Situation verbessern. So zeigt eine Studie erstmals für Deutschland, dass die Versorgung von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen durch Rheumatologische Fachassistenten (RFA)...

Kardiovaskuläre Ereignisse: Genetischer Risikofaktor entscheidet über Nutzen von Aspirin

Kardiovaskuläre Ereignisse: Genetischer Risikofaktor entscheidet über Nutzen von Aspirin
© freshidea - stock.adobe.com

Nach einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt wird den Patienten oft Aspirin verordnet, um einem erneuten Gefäßverschluss entgegenzuwirken. Ob die Gabe des Blutverdünners auch in der Primärprävention sinnvoll ist, ist dagegen umstritten. Mediziner um PD Dr. med. Thorsten Keßler vom Deutschen Herzzentrum München haben nun einen genetischen Risikofaktor identifiziert, der mit darüber entscheidet, ob Aspirin als vorbeugender Gefäßschutz wirksam ist – oder ob es sogar schaden kann. Die Forschungsarbeit, die einen möglichen Weg zu...

Tag der Organspende am 6. Juni 2020: Diabetes-Früherkennung

Tag der Organspende am 6. Juni 2020: Diabetes-Früherkennung
© Alexander Raths - stock.adobe.com

Anlässlich des Tages der Organspende weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) darauf hin, dass eine Diabetes-Früherkennung dringend notwendig ist, um einerseits die zunehmende Zahl der transplantationsbedürftigen Diabetespatienten in Deutschland zu reduzieren. Andererseits müssen auch andere Begleiterkrankungen – wie Adipositas oder Herzkreislauferkrankungen –, die Betroffenen eine Transplantation verwehren können, durch effektive Vorsorge und gutes Diabetesmanagement verhindert werden.

Häusliche Gewalt während der SARS-CoV-2-Pandemie: Erste große Studie veröffentlicht

Häusliche Gewalt während der SARS-CoV-2-Pandemie: Erste große Studie veröffentlicht
© VadimGuzhva - stock.adobe.com

Rund 3% der Frauen in Deutschland wurden in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt, 3,6% wurden von ihrem Partner vergewaltigt. In 6,5% aller Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft. Dies zeigt die erste große repräsentative Umfrage zu häuslicher Gewalt während der „Corona“-Pandemie, ein Projekt der TUM und des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Waren die Frauen in Quarantäne oder hatten die Familien finanzielle Sorgen, lagen die Zahlen deutlich höher. Nur ein...

Adipositas: Multimorbidität – auch bei COVID-19

Adipositas: Multimorbidität – auch bei COVID-19
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Der hohe Anteil von Menschen mit Adipositas an den schweren Verläufen von COVID-19 zeigt nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, den bedeutenden Krankheitswert der Adipositas als chronische, entzündliche Krankheit auf. „Insbesondere Menschen mit hochgradiger Adipositas und Begleiterkrankungen muss die Gesetzliche Krankenversicherung endlich eine bedarfs- und leitliniengerechte Therapie der Adipositas anbieten“, fordert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Bestehende Barrieren beim Zugang zu einer evidenzbasierten Therapie wie...

Schutzschirm für Schmerzpatienten gefordert

Schutzschirm für Schmerzpatienten gefordert
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Zum 9. bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz ruft die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. zusammen mit Partnerorganisationen auf, einen „Schutzschirm für Schmerzpatienten“ aufzuspannen. Durch die „Coronavirus“-Pandemie hat sich die Versorgung der Schmerzpatienten verschlechtert, die Zugänge zu Therapien sind erschwert, die physische und psychische Belastung steigt. Auf der Pressekonferenz am heutigen 2. Juni 2020 fordern daher Schmerzexperten aus Medizin, Pflege und Selbsthilfe, das Thema Schmerzbehandlung auf die Agenda zu setzen und mit...

Mai 2020

Wadenkrampf: Patienteninitiative leistet Aufklärungsarbeit

Nächtliche Wadenkrämpfe können für Betroffene ein Alptraum sein. Neben den Schmerzen ist auch die geringe Akzeptanz für schmerzhafte Wadenkrämpfe in der Öffentlichkeit ein Problem für die Betroffenen, da ihr Leiden häufig verharmlost wird. In vielen Fällen nehmen die Betroffenen die Haltung ihres Umfelds an und zögern den Arztbesuch unnötig lange hinaus. Die Patienteninitiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ von Cassella-med hat es sich daher zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Betroffene...

Nikotinabusus: Lungenexperten warnen vor E-Zigaretten als Entwöhnungsprogramm

Nikotinabusus: Lungenexperten warnen vor E-Zigaretten als Entwöhnungsprogramm
© fotofabrika - stock.adobe.com

Laut der „Europäischen Tabakkontrollskala 2019“, die im Rahmen der „European Conference on Tobacco or Health (ECToH)“ vorgestellt wurde, belegt Deutschland bei der Tabakprävention im europäischen Vergleich den letzten Platz (1). Fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland raucht klassische Tabakzigaretten; bei Kindern und Jugendlichen sind es knapp 10% (2). Zwar geht der Anteil der jugendlichen Tabakraucher in Deutschland zurück, der Konsum von E-Zigaretten nimmt in der Bevölkerung – und vor allem bei jungen Erwachsenen –...

Aktuelle Versorgungssituation von COVID-19-Patienten: Ultraschall als erste Bildgebung

Aktuelle Versorgungssituation von COVID-19-Patienten: Ultraschall als erste Bildgebung
© Rasi - stock.adobe.com

Lungenultraschall, der standardisiert zur Diagnostik eines Pneumothorax oder bei Atemnot durch Herzinsuffizienz eingesetzt wird, kann auch bei COVID-19-Patienten eingesetzt werden: Aufgrund ihrer spezifischen Ausprägungen im Lungengewebe lässt sich eine COVID-19-induzierte Pneumonie mit Hilfe des schonenden und nicht-ortsgebundenen Lungenultraschalls sehr gut diagnostizieren. Experten berichteten über ihre Erfahrungen, die Chance zur Früherkennung und die Vorteile gegenüber der Computertomographie (CT).    

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