Montag, 25. Mai 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Gesundheits-App

Mai 2020

„Corona“-App: Erstes Konzept liegt vor

„Corona“-App: Erstes Konzept liegt vor
Kzenon - stock.adobe.com

Die umstrittene geplante deutsche App zur Nachverfolgung von Infektionsketten in der SARS-CoV-2-Pandemie nimmt Form an. Am Mittwoch veröffentlichten Europas größter Softwarekonzern SAP und die Deutsche Telekom auf der Plattform Github ein erstes Konzept. Github ist die weltweit größte Plattform für die Entwicklung von Open-Source-Software. Mit solchen Warn-Apps soll über die Smartphones der einzelnen Nutzer verhindert werden, dass sich das Virus weiter ausbreitet.

Die „Corona“-App: Ein komplexes Unterfangen mit vielen Fragezeichen

Die „Corona“-App: Ein komplexes Unterfangen mit vielen Fragezeichen
© ra2 studio / Fotolia.com

Zunächst als Lungenerkrankung eingestuft, stellte sich die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Krankheit COVID-19 schnell als Multisystemerkrankung heraus: Pneumonien, Fieber, Riech- und Schmeckstörungen, Muskel- und Kopfschmerzen, gastrointestinale Beschwerden, Konjunktivitis – COVID-19 kann vielfältige Symptome hervorrufen. Als ebenso divergent zeigt sich auch die Umsetzung der geplanten „Corona“-App – eine Tracing-App, die Listen über Geräte erstellt, die in der Nähe des eigenen Mobiltelefons waren. Die Idee ist simpel: War ein an...

Verschlüsselungssystem für sichere Contact-Tracing-App: Forschungsteam testet dezentrale Kontaktverfolgung

Verschlüsselungssystem für sichere Contact-Tracing-App: Forschungsteam testet dezentrale Kontaktverfolgung
ra2 studio / Fotolia.com

Im Kampf gegen Covid-19 hat ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) ein Modell für eine datenschutzsichere Contact-Tracing-App entwickelt. Das Konzept setzt auf ein verschlüsseltes Rechenverfahren, sodass die IDs von Infizierten nicht auf den Handys ihrer Kontaktpersonen landen. Gemeinsam mit der Open-Source-Gemeinschaft ITO wird derzeit ein Prototyp getestet. Bei Bluetooth SIG war ein Antrag auf Standardisierung erfolgreich.

März 2019

Geschlechtskrankheiten: Diagnostik via Smartphone

Erstmalig können Patienten aus ganz Deutschland jetzt digital und anonym Auffälligkeiten im Intimbereich von einem Facharzt überprüfen lassen. Der Antrag für die Smartphone-Applikation speziell für Geschlechtskrankheiten ist genehmigt. Entwickelt haben das digitale Angebot auch Mediziner der Essener Uni-Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen, zusammen mit Kollegen der Universitäts-Hautklinik in Heidelberg (UKHD), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT).

Hämophilie A: App unterstützt Patienten-Adhärenz

Die Prophylaxe von Blutungen mit Faktor VIII bei Menschen mit Hämophilie A ist aktuell der Therapiestandard in Deutschland. Hierzu wird der Faktor VIII regelmäßig gespritzt, um eine Mindestkonzentration von Faktor VIII im Blut zu erhalten und so Blutungen möglichst effektiv vorzubeugen. Das setzt voraus, dass die Injektionen genau nach dem individuellen und zusammen mit dem behandelnden Arzt festgelegten Prophylaxeschema verabreicht werden. Im Alltagsstress kann dies jedoch für viele Patienten oder ihre Angehörigen eine Herausforderung darstellen.

CED: Monitoring des Krankheitsverlaufs via App

CED: Monitoring des Krankheitsverlaufs via App
© buchachon / Fotolia.com

Mit der PartnerApp stellt AbbVie einen neuen kostenfreien Service vor, der das Monitoring des Krankheitsverlaufs chronisch-entzündlicher Erkrankungen (CED) flexibler und übersichtlicher gestalten kann. Ab sofort können Adalimumab-Patienten, die am Serviceprogramm AbbVie Care teilnehmen, das Tool nutzen. Die App verknüpft die sogenannte CED Disk zur Selbstbeurteilung der Krankheitslast und ein Stuhltagebuch zur Dokumentation mit der Calprotectin-Messung via IBDoc®. Über das Partner-Portal kann der behandelnde Gastroenterologe unkompliziert auf die...

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Nüsse sind kein Ersatz für die Darmspiegelung

Nüsse sind kein Ersatz für die Darmspiegelung
© fredredhat / Fotolia.com

Magen-Darm-Ärzte mahnen zur Vorsicht bei Meldungen über bestimmte Nahrungsmittel, die vor Krebs schützen sollen. „Öffentliche Erklärungen wie gerade mal wieder von Ernährungswissenschaftlern der Uni Jena über den Schutzmechanismus von Nüssen sind eher irreführend als hilfreich“, betont Dr. Dagmar Mainz, die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. „Auch Nusskonsumenten sind vor Darmkrebs nicht gefeit. Sicherheit bietet nur die Darmspiegelung.“

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Obduktionen zeigen massive Lungenschäden als Todesursache bei COVID-19-Patienten (22.05.2020, JAMA-Publikation einer Studie der Universität Augsburg)
  • Obduktionen zeigen massive Lungenschäden als Todesursache bei COVID-19-Patienten (22.05.2020, JAMA-Publikation einer Studie der Universität Augsburg)

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